Traditionelles Bogenschießen Diese Sportschützen gehen im Wettkampf auf Mammutjagd

Büdlich · Mit Pfeil und Bogen nehmen sie ihre Ziele ins Visier: Die traditionellen Schützen aus dem Hunsrück haben uns erklärt, worauf es bei ihrem Sport ankommt und welcher besondere Wettbewerb ansteht.

Ohne Visier und technischen Schnickschnack zu schießen, sich auf den Schuss selbst zu konzentrieren und dann „einfach loszulassen“: Das ist es, was die traditionellen Bogenschützen an ihrer Sportart so fasziniert.

Ohne Visier und technischen Schnickschnack zu schießen, sich auf den Schuss selbst zu konzentrieren und dann „einfach loszulassen“: Das ist es, was die traditionellen Bogenschützen an ihrer Sportart so fasziniert.

Foto: Andreas Arens

Wir treffen uns in einem Waldstück etwas oberhalb von Büdlich. Hier wird auf Adler, Krokodile, Bären und sogar Mammuts geschossen – jeweils auf deren 3-D-Modelle, versteht sich. Die Schützen des Bogen-Sportclubs (BSC) Büdlich trainieren an diesem frischen April-Abend fleißig. Schließlich wollen sie fit für die Deutschen Meisterschaften sein. Diese finden am Samstag und Sonntag in Hattgenstein bei Birkenfeld statt. Der Traditionelle Bogensport-Verband Deutschland (TBVD) hat eingeladen, und rund 250 Teilnehmer werden sich in der Disziplin 3-D-Jagd messen.