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Corona-Regeln: Basketballer und Fußballer in Region spielen weiter, aber...

Neue Corona-Regeln im Amateursport : Basketballer und Fußballer in der Region spielen weiter, aber ...

Wie geht’s weiter im regionalen Sportbetrieb, nachdem ab diesem Samstag die neue Landes-Corona-Bekämpfungsverordnung mit schärferen Vorgaben greift?

Die Sportausübung im Innenbereich ist nur noch für Geimpfte und Genesene möglich, die zusätzlich ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorweisen können. Menschen mit bereits erfolgter Auffrischungsimpfung sollen laut Landesregierung von dieser Testpflicht der 2G-plus-Regelung ausgenommen sein. Für den Kinder- und Jugendbereich gibt es zudem Ausnahmen. Wie bisher sollen Kinder bis drei Monate nach dem zwölften Geburtstag nicht der Testpflicht unterliegen. Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren, die vollständig geimpft sind, unterliegen ebenfalls nicht der Testpflicht. Nur die nicht immunisierten Jugendlichen dieses Altersbereichs müssten einen negativen Test vorlegen.

Für den Sportbetrieb draußen gilt fortan die 2G-Regel. Das heißt: Nur Geimpfte und Genesene dürfen mitmachen. Auch hier gibt’s Ausnahmen: Kinder bis drei Monate nach dem zwölften Geburtstag sind den Geimpften und Genesenen gleichgestellt. Nicht immunisierte Jugendliche in der Altersgruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen können mit einem tagesaktuellen negativen Testergebnis teilnehmen. Laut Aussage der Landesregierung sollen im Sportbereich weiterhin kontrollierte Selbsttests vor Ort zugelassen sein.

In den Ligen des Basketballverbands Rheinland-Pfalz (Landesligen aufwärts) wird nach Auskunft des Präsidenten Marco Marzi (Trier) an diesem Wochenende weitergespielt. Im Basketballbezirk Rheinland – zuständig für die Spielklassen ab den Bezirksligen abwärts - wird laut Marzi dagegen erstmal bis zum 8. Januar pausiert: „Anfang nächsten Jahres werden wir bewerten, wie unter den geltenden Vorgaben der Spielbetrieb läuft und auf Grundlage dieser Erfahrungen entscheiden, wie es weitergeht.“

Im Fußball haben der Regionalverband Südwest sowie der Landesverband Rheinland und der südwestdeutsche Verband entschieden, den Spielbetrieb auch nach Einführung der 2G-Regel fortzusetzen. Zur Begründung heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung:  „Da eine grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen vorerst nicht zu erwarten ist, wäre eine kurzfristige Einstellung des Spielbetriebs wegen der Einführung der 2G-Regelung daher mit einer langfristigen Aussetzung des Spielbetriebs gleichzusetzen.“

 Insgesamt schließen die Fußball-Verbände mit Blick auf die überwiegend ehrenamtlich strukturierten Amateurvereine „erhebliche Probleme“ bei der organisatorischen Umsetzung nicht aus. Daher können die Vereine für alle noch im Dezember angesetzten Spiele eine Verlegung beantragen. Das Einverständnis des jeweiligen Gegners sei in diesem besonderen Fall nicht notwendig.

Davon wurde im Laufe des Freitags rege Gebrauch gemacht – ob tatsächlich nur wegen der Corona-Regeln, sei dahingestellt. Von der Oberliga abwärts wurden in den Spielklassen eine Reihe von Partien abgesetzt (den aktuellen Stand gibt’s online unter fussball.de).

Während im Handballverband Rheinland an diesem Wochenende nicht gespielt wird, werden die angesetzten Partien auf der Ebene der Rheinland-Pfalz/Saar-Oberligen und der 3. Liga ausgetragen.