Das ADAC GT Masters lockt viele Fans auf den Nürburgring

ADAC GT Masters : Volles Haus auf dem Nürburgring

Das kleine Jubiläum fiel wegen Regens zwar ins Wasser, war aber kein Reinfall. Zum 15. Mal seit dem Auftakt im Jahr 2007 war die ADAC GT Masters, die selbst ernannte „Liga der Supersportwagen“, zu Gast auf dem Nürburgring.  Die Silhouetten-Fahrzeuge der deutschen Premium-Marken Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche, dazu Wagen aus den Häusern Ferrari, Lamborghini, Aston Martin und Corvette ziehen immer mehr Fans an.  So auch am Nürburgring, obwohl es  schüttete und die „Regenkönige“ gefordert waren.

In zwei Sprintrennen über jeweils eine Stunde haben sich 32 Boliden auf der Kurzanbindung der Grandprix-Strecke Spiegel an Spiegel duelliert.

Den Sieg im ersten Rennen sicherte sich Lamborghini-Werkspilot Mirko Bortolotti aus Italien gemeinsam mit dem Starnberger Christian Engelhart im Huracan GT3 Evo vor Luca Stolz und Ex-DTM-Pilot Maro Engel im Mercedes-AMG.  Die Tabellenführer Patric Niederhauser (Schweiz) und Kelvin van der Lind (Südafrika) komplettierten im Audi R8 LMS das Podium.

Auch im zweiten Rennen war nach 60 Minuten ein Lamborghini-Duo vorn: Rolf Ineichen (Deutschland)/Frank Perera (Spanien) verwiesen Le-Mans-Sieger Timo Bernhard im Porsche 911 GT3 R auf Rang zwei.

Im Rahmenprogramm feierte ein großer Name in einem neuen Wettbewerb ein tolles Debüt. Hyundai-Werkspilot Thierry Neuville, ab Donnerstag bei der ADAC Rallye Deutschland im i20 WRC auf Punkte- und Titeljagd, griff im Rahmen der ADAC TCR Germany ins Lenkrad eines Hyundai i30 N TCR. Der 31-Jährige aus St. Vith beendete das neunte Saisonrennen der TCR vor vielen heimischen Fans als souveräner Sieger. Seine Bilanz: „Das hat extrem viel Spaß gemacht. Aber ab jetzt gilt die Konzentration dem Rallye-WM-Lauf.“

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