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Deutsches Tourenwagen Masters: Showdown mit Fans am Nürburgring

Deutsches Tourenwagen Masters : Nürburgring: Showdown mit Fans

Zum vorletzten Duell Audi gegen BMW werden am Wochenende mehrere Tribünen geöffnet.

Jetzt also doch: Die (vorerst) letzten direkten Duelle  zwischen Audi und BMW  in der Geschichte des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) auf dem Nürburgring. können von Zuschauern vor Ort verfolgt werden. Gastgeber und Veranstalter haben Grünes Licht gegeben. Drei Tribünen würden „für eine begrenzte Personenzahl“  geöffnet, hieß es. Zunächst für den fünften Saisonlauf am kommenden Sonntag (erstmals seit 2004 auf dem 5,148 Kilometer langen Grandprix-Kurs). Über das Sprintrennen (3,629 Kilometer) eine Woche später wird erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden

Die laut eigenem Anspruch „weltweit bedeutendste Tourenwagenserie“ kommt zu stürmischen Zeiten in die  Eifel. Inzwischen mutiert die Rennserie mit den bis zu 640 PS starken Boliden zu einem Auslaufmodell. Denn aktuell sind es nur noch zwei Hersteller, die an der Startlinie stehen. Zu Beginn dieses Jahres hatte sich Aston Martin zurückgezogen. Zuvor hatten dies bereits auch Mercedes und Opel getan. Und wenn am 8. November in Hockenheim der letzte Vorhang fällt, dann sagt auch Audi Adieu. Dann bleibt nur noch BMW übrig.

Auf dem Nürburgring, wo die DTM zweimal in Folge aufschlägt, könnte es trotz der erdrückenden Audi-Dominanz (vier Ringe-Piloten führen das Gesamtklassement an) zu Überraschungen kommen.

Dafür bürgen die jüngsten BMW-Siege des Gerhard-Berger-Neffen Lucas Auer und durch Sheldon van der Linde, der den ersten südafrikanischen Erfolg in der DTM-Geschichte einfuhr.

Im Gesamtklassement führt Nico Müller mit 164 Punkten. Dahinter folgen die Audi-Markenkollegen Robin Frijns (138), René Rast (120) und Loic Duval (71). Mit 62 Zählern folgt Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock als bester BMW-Fahrer auf Platz fünf.

Tageskarten gibt ab sofort zum Preis von  49 Euro im DTM-Ticketshop (tickets.dtm.com) oder über die DTM-Tickethotline (0180/6386386). Pitwalk und Fahrerlager-Besuch wird es nicht geben. Im Rahmenprogramm der DTM werden vier weitere Rennserien ausgetragen.