Nürburgring  Die ersten Punkte für den Champion

Nürburgring  · Motorsport: Bei den Langstreckenmeisterschaften fährt der junge Nico Menzel aus Kelberg die schnellste Rennrunde.

  Im BMW 325i fuhr Philipp Leisen auf dem Nürburgring die ersten Punkte der neuen Saison ein.  

Im BMW 325i fuhr Philipp Leisen auf dem Nürburgring die ersten Punkte der neuen Saison ein.  

Foto: Jürgen C. Braun

Das erste Erfolgserlebnis als Meister und Titelverteidiger im Wettbewerb der Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) feierte am Samstag im dritten Rennen der Saison  Phillip Leisen (Irrel) mit seinen Teamkameraden Christopher Rink und Danny Brink im BMW 325i. Rang zwei in der am dichtesten besetzten Klasse V4 (Produktionswagen mit Motoren bis  2500 Kubikzentimeter Hubraum) sicherte dem Trio  nach vier anstrengenden Stunden des ADAC ACAS H&R-Cup bei wechselnden Witterungsbedingungen Rang Pokal und Punkte.

So richtig froh war das Trio mit dieser Platzierung auf dem Nürburgring aber dennoch nicht: „Wir hatten das Rennen fast über die komplette Distanz im Griff, aber am Ende hat uns die falsche Reifenwahl doch noch den Sieg gekostet. Schade, mit dem zweiten Platz wollten wir uns heute eigentlich nicht zufrieden geben“, bilanzierte der amtierende Champion aus der Südeifel, fügte aber auch gleich hinzu: „Immerhin, nach den beiden Nullnummern in den ersten Rennen ist jetzt einmal ein  Anfang gemacht.“

Beim Doppelsieg der beiden Manthey-Porsche 911 GT3R mit Richard Lietz / Nick Tandy (Österreich/Großbritannien) sowie Otto Klohs/Dennis Olsen (Deutschland/Norwegen)  unterstrich der erst 21-jährige Nico Menzel (Kelberg) als Gesamtzwölfter im Porsche 718 Cayman GT4 CS  sein großes fahrerisches Talent. Im Verbund mit Christer Jöns (Ingelheim) und dem Franzosen Mathieu Vaxiviere absolvierte der Sohn von Nordschleifen-Experte Christian Menzel im Nissan GT-R Nismo GT3 auf P22 im Gesamt auch noch die schnellste Rennrunde.

Das Vater/Sohn-Gespann Axel und Max Friedhoff (Bergweiler bei Wittlich) stellte den Porsche Cayman GT4 CS als 37. Im Gesamtergebnis unter 193 gestarteten Fahrzeugen  mit 457 Startern ab. Rudi Adams aus Nohn in der Vulkaneifel war in diesem Rennen kein Glück beschieden. Der VLN-Senior (57) musste nach 21 absolvierten Runden den BMW M6 GT3 gemeinsam mit Immanuel Vinke (Füssen) und dem Briten Jody Fannin unverrichteter Dinge abstellen.

Das nächste VLN-Rennen ist erst nach einer langen Pause am 13. Juli.