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Eifel-Mosel Bären: Risiko wird in Kassel nicht belohnt

Eishockey : Eifel-Mosel Bären: Risiko wird nicht belohnt

Das Team aus der Region Trier verliert die Meisterrunden-Partie in Kassel erst in der Schlussphase.

Eishockey kann manchmal grausam sein. Diese Erfahrung mussten die Eifel-Mosel Bären im Auswärtsspiel bei EJ Kassel 89ers machen. Die Gäste hatten schon das Penaltyschießen vor Augen, als Kassel kurz vor Schluss zum 5:3-Endstand traf.

Nach einer langen Pause waren die Bären mit viel Enthusiasmus und Vorfreude nach Kassel gefahren. Auch die Liste der Ausfälle war kleiner geworden. Zudem sorgte die Rückkehr von Stefan Lenk für zusätzliche Motivation.

Das erste Drittel war ausgeglichen und beide Teams waren auf Augenhöhe. Das 1:0 für Kassel (9. Minute) durch Hans-Jochen Kalb fiel in Überzahl.  Die Bären belohnten sich in der 18. Minute mit dem Ausgleich. Lenk verwertete ein Zuspiel von Marc Höffler.

Auch im Mitteldrittel neutralisierten sich beide Teams, doch binnen weniger Sekunden erhöhte Kassel auf 3:1. Zunächst traf Alexander Engel (mit Ablauf einer Strafzeit) zum 2:1, ehe Nils Feustel direkt im Anschluss das 3:1 folgen ließ.

Die Bären steckten nicht auf und kamen in der 30. Minute zum 3:2. Kapitän Lukas Golumbeck war der Torschütze. In der 37. Minute sorgte Stefan Heinrich für das 4:2.  Die Bären kämpften weiter und kamen zum 4:3 (56.) durch Lenk. Die Gäste gingen nun volles Risiko und nahmen gut 90 Sekunden vor dem Ende den Torhüter  zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Als Kassel auch noch eine Strafzeit erhielt, bestand die Möglichkeit für die Bären, mit zwei Mann mehr ins Penaltyschießen zu kommen. Diese Hoffnung wurde jedoch mit dem Treffer zum 5:3 durch Hans-Jochen Kalb beendet.

Für die Bären gibt es bereits am 1. März die Chance zur Revanche – dann kommt es zum Rückspiel in Bitburg.