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Eintracht Trier: 3:2-Sieg in einem Härtetest gegen Pfeddersheim

Fußball-Wintervorbereitung : Eintracht Trier: Robin Garnier kommt, trifft und siegt

Es war ein Härtetest mit Licht und Schatten: Beim 3:2-Sieg im Vorbereitungsspiel gegen die TSG Pfeddersheim (Oberliga-Südgruppe) präsentierte sich Eintracht Trier in der Vorwärtsbewegung agil und unberechenbar. In der Rückwärtsbewegung dagegen ließ sich der SVE mehrmals mit tiefen Bällen überrumpeln.

„Wir wurden richtig gefordert. Es gab Phasen, in denen wir keinen Zugriff hatten. Hinzu kamen diesmal auch ein paar individuelle Fehler, mit denen wir den Gegner eingeladen haben. Insgesamt war unsere Leistung ordentlich, doch in der Konterabsicherung war es nicht optimal“, fasste SVE-Trainer Josef Cinar die 90 Minuten auf dem Kunstrasen des Moselstadions zusammen.

Erfreulich: Bei der Eintracht wirkte Robin Garnier nach seiner Hand-OP wieder mit. Er verlieh dem Spiel der Moselaner Struktur – und er erzielte in der zweiten Minute das frühe 1:0 für Trier, als er nach einer Hereingabe von Jan Brandscheid den Ball über die Linie drückte.

Nicht dabei waren Ömer Yavuz und Edis Sinanovic (beide in Quarantäne aufgrund positiver Corona-Tests) sowie Benjamin Siga, bei dem es einen positiven und einen negativen Test gab. Simon Maurer (soll nach Rückenproblemen am Montag wieder ins Training einsteigen), Leonel Brodersen (Leistenprobleme) und Ömer Kahyaoglu (Probleme am Fuß) fehlten angeschlagen.

Yannick Debrah, dessen Verbleib laut Teammanager Stefan Fleck mindestens bis zum Sommer (dann besitzt der SVE ein Vorverhandlungsrecht) endgültig geklärt ist, markierte mit einem scharfen und platzierten Rechtsschuss das 2:0 (20.).

Beim Pfeddersheimer Anschlusstreffer zum 1:2 staubte Melchisedec Yeboah ab, nachdem Sebastian Kaster den Pfosten getroffen hatte (37.). Kurz vor der Pause erhöhte Dominik Kinscher zum 3:1 für Trier - per Foulelfmeter, nachdem Schiedsrichter Arianit Besiri ein strafwürdiges Vergehen von Rouven Sven Amos gegen Debrah gesehen hatte (43.).

Ebenfalls per Strafstoß kam der 3:2-Endstand zustande. Nach einem Foul von Henk van Schaik an Yeboah verwandelte Pfeddersheims Kaster aus elf Metern (52.).

Als Probespieler aufseiten des SVE wirkte wie angekündigt Mohammad Rashidi, Flügelflitzer vom FSV Tarforst, mit. Wie seine Perspektive bei der Eintracht ist, war kurz nach Spielschluss noch unklar. Julius Kalweit wird nach Auskunft von Fleck derweil vorerst beim TuS Mosella Schweich bleiben. Der 19-Jährige, der im Probetraining zu überzeugen wusste, werde weiter gescoutet. Im Sommer folgt dann eine weitere Bewertung.