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Eintracht Trier: Beschwerde wegen Nicht-Zulassung zur Regionalliga abgelehnt

Eintracht Trier : Zulassung zur Fußball-Regionalliga: Nächstes Kapitel der endlosen Geschichte

Die Spielkommission kassiert Beschwerden des SVE und von Wormatia Worms. Was die Clubs nun noch tun können.

Die rechtliche Auseinandersetzung um den von der Fußball-Regionalliga Südwest GbR coronabedingt ausgesetzten Aufstieg aus den Oberligen geht in die nächste Runde. Nachdem die Bewerbungen von Eintracht Trier und Wormatia Worms im Zulassungsverfahren für die nächste Saison in der Regionalliga Südwest  aufgrund fehlender sportlicher Qualifikation abgelehnt worden sind, haben beide Vereine bei der Spielkommission der Regionalliga Beschwerde eingelegt.

24 Stunden nach Eingang der Beschwerden kam bereits die Rück­meldung der Spielkommission – mit einem wenig überraschenden Ergebnis: Das Gremium weist die Anträge zurück.

Nun kommt es am Samstag, 26. Juni, zu einer erneuten Gesellschafterversammlung. Sie besteht aus sieben Vertretern der die Regionalliga tragenden Landesverbände Baden, Rheinland, Saarland, Südwest, Südbaden, Württemberg und Hessen.

Zur Erinnerung: Ende April hatte die Gesellschafterversammlung mit 4:3 Stimmen knapp gegen Aufsteiger aus den Oberligen Rheinland-Pfalz/Saar, Hessen und Baden-Württemberg gestimmt, deren Saisons 2020/21 coronabedingt nach weniger als 50 Prozent absolvierter Spiele abgebrochen worden waren.

Eintracht Trier teilt mit, auf Basis der anstehenden Entscheidung weiterhin alle rechtlichen Möglichkeiten wie beispielsweise ein Schiedsgerichtsverfahren prüfen und auch ausschöpfen zu wollen, um gegen die Nicht-Zulassung vorzugehen. Mitte Mai hatte der SVE die Lizenzie­rungsunterlagen für die Regionalliga Südwest vollständig und fristgerecht eingereicht. Diese beinhalten neben technisch-organisatorischen Voraussetzungen hinsichtlich Stadion und Verein auch die Hinterlegung einer Barkaution in Höhe von 35 000 Euro.