Eintracht Trier gewinnt mit 4:1 bei den Sportfreunden Eisbachtal

Kostenpflichtiger Inhalt: Fußball-Oberliga : Eiskalt bei den Eisbären: Trier besiegt Auswärtsfluch (mit Videos)

Die Eintracht gewinnt mit 4:1 bei den Sportfreunden Eisbachtal.

Der Auswärtsfluch ist besiegt. Eintracht Trier gewann sein letztes Spiel in diesem Kalenderjahr am Samstagnachmittag mit 4:1 beim Tabellenletzten Sportfreunde Eisbachtal. Die Moselaner bereiteten dem Vorstandsprecher Alfons Jochem damit ein schönes Geschenk zu dessen Geburtstag.

In den ersten 37 Minuten herrschte vor dem Tor der Sportfreunde Eisbachtal allerdings tote Hose. Die letzten 20 Meter vor dem Kasten der Hausherren waren aus Sicht von Eintracht Trier eine spaßbefreite Zone. Letzte Pässe gingen ins Leere. Flanken wurden geblockt.

Trier hatte mehr Ballbesitz und Spielkontrolle, entwickelte aber null Torgefahr. Bis Ömer Kahyaoglu eine geniale Idee hatte, die er mit toller Schusstechnik umsetzte. Von der rechten Angriffsseite visierte er den Winkel an – und traf sehenswert (37.).

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Keine 120 Sekunden später das nächste Traumtor. Diesmal nahm Kevin Heinz Maß, mit einem Schlenzer ließ er seinen verdutzten Namensvetter im Tor der Westerwälder keine Chance (39.).

Erst lief nix – und dann schlug die Eintracht mit einem Doppelschlag zu: So schnell geht’s im Fußball.

Mit den beiden Treffern korrigierte die Eintracht einen frühen Rückstand, den sie bereits nach sechs Minuten kassiert hatte. Nach einer Ecke von Steffen Meuer stieg Altin Vrella am zweiten Pfosten hoch und köpfte die Führung für den Tabellenletzten.

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Die Eintracht musste nicht nur auf die länger Verletzten Christoph Anton und Maurice Roth verzichten, sondern auch auf Jason Kaluanga (Zerrung). Deshalb spielte Leonel Brodersen wieder als Rechtsverteidiger – und Edis Sinanovic rückte wieder auf den Flügel im Mittelfeld. In der offensiven Zentrale hinter der einzigen Spitze Tim Garnier kam Jonas Amberg zum Zug, der erstmals seit Anfang Oktober wieder in der Trierer Startelf stand.

Im Bemühen, aufs zweite Tor zu gehen, agierten die Sportfreunde im zweiten Durchgang teilweise überhastet. Für Trier ergaben sich Räume, die von den Moselanern zunächst aber nicht konsequent bespielt wurden. Als der Druck der Gastgeber zunahm, schlug der SVE dann aber doch eiskalt bei den ,Eisbären’ zu. Bei einem Konter bediente Kahyaoglu Sinanovic, der stark ins lange Eck vollendete (69.).

In der 90. Minute machte Jan Brandscheid nach Vorarbeit von Sanoussy Balde den Deckel drauf.

Die Eintracht liegt zum Jahreswechsel damit auf Rang drei der Oberliga-Tabelle – mit zwei Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter TSV Schott Mainz.

Eisbachtal: Heinz – Ju. Hannappel, Hundhammer, Vrella, Kleinmann (73. Jost) – Meuer, Jo. Hannappel, Tautz, Reitz – Duchscherer, Stahlhofen (68. Quandel)

Eintracht Trier: Wieszolek – Brodersen, Maurer, Kling, Heinz – Thayaparan – Sinanovic, Amberg (67. Fischer), Salem (76. Brandscheid), Kahyaoglu – Garnier (88. Balde)

Tore: 1:0 Vrella (6.), 1:1 Kahyaoglu (37.), 1:2 Heinz (39.), 1:3 Sinanovic (69.), 1:4 Brandscheid (90.)

Schiedsrichter: Sascha Fischer

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