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Eintracht Trier: Kurzarbeit und Vaterfreuden

Fußball : Eintracht Trier: Kurzarbeit und Vaterfreuden

Es ist eine positive Nachricht in Krisen-Zeiten wie diesen: Maurice Roth, Mittelfeldspieler von Fußball-Oberligist Eintracht Trier, ist jüngst Vater  geworden. Toni Joshua heißt der Sprössling – wegen der Fußball-Zwangspause hat der Jung-Papa nun mehr Zeit als erhofft, um sich um den Nachwuchs mitzukümmern.

Derweil laufen beim SVE die Vorbereitungen zur Anmeldung von Kurzarbeit. Laut Vorstandssprecher Alfons Jochem soll sie für fünf, sechs Personen (Spieler und Geschäftsstellen-Mitarbeiter) beantragt werden. „Derzeit läuft mit unserem Steuerberater die Einzelfallprüfung. Ich bin guten Mutes, dass wir auch die Zustimmung der Betroffenen erhalten“, sagt Jochem.

Zu dem Kreis zählt Trainer Josef Cinar, der an der Fußball-Zwangspause zu knabbern hat. Nach Aussage des Coaches gibt’s aktuell keine Trainingspläne mehr für die Spieler: „Sie sollen sich auf freiwilliger Basis fit halten. Ich vertraue ihnen, dass sie das tun werden.“

Zurzeit gibt es laut Cinar weiterhin keinen Spieler, der mit dem Coronavirus infiziert ist. Ein Verdachtsfall bei einem Akteur habe sich zuletzt nicht bestätigt.

Theoretisch wäre jetzt auch die Zeit, die Kaderplanung für die neue Saison zu forcieren. Doch auch das liegt auf Eis. Cinar: „Alleine die Frage, für welche Liga wir zu planen haben, ist ja im Moment unbeantwortet.“