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Eintracht Trier: Maurice Roth schuftet bei Klaus Eder

Eintracht Trier : Maurice Roth schuftet bei ,Meister’ Eder

Der Mittelfeldspieler ackert in Donaustauf für sein Comeback. Dabei trifft er einen Star-Physiotherapeuten.

Wenn Spitzensportler nach schweren Verletzungen eine Reha-Maßnahme machen, dann zieht es viele von ihnen in die Oberpfalz nach Donaustauf. Lothar Matthäus, Michael Ballack, Sami Khedira – das sind nur drei Namen prominenter Fußballer, die unter anderem in der „Eden Reha“ - dem Zentrum für Physiotherapie und Rehabilitation – behandelt wurden. Ein Name ist mit dem Zentrum eng verbunden – Physiotherapeut Klaus Eder, der lange Jahre in dieser Funktion bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gewirkt hat.

Maurice Roth, Mittelfeldspieler von Oberligist Eintracht Trier, durfte in den vergangenen 14 Tage die Aura Eders und des bekannten Reha-Standorts spüren. Nach seinem Kreuzbandriss unterzog er sich in Donaustauf einer stationären Reha. Möglich wurde sie auch dank der finanziellen Unterstützung des SVE. „Klaus Eder hat mich ein paar Mal behandelt. In dessen Räumen hängen viele Bilder von Sportstars an den Wänden. Das ist wie in einem Museum“, berichtet Roth, der von der professionellen Betreuung schwärmt. Er ist überzeugt: „Die zwei Wochen waren Gold wert. Sie helfen mir hinten heraus, vier Wochen früher wieder auf dem Platz stehen zu können.“

Tägliches Programm mit Stabilisations- und Kräftigungsübungen, Stromtherapie oder Einheiten im Bewegungsbad – die Reha schlauchte. „Nach der ersten Woche war ich platt“, berichtet Roth. Der Aufenthalt in Donaustauf habe sein Selbstvertrauen und das Zutrauen ins verletzte Knie gestärkt.

Doch der Weg zurück auf den Rasen ist noch weit. Roth: „Im verletzten Bein fehlen mir immer noch 33 Prozent Muskelmasse. Ich versuche, mir die in den nächsten vier Wochen zu erarbeiten.“

Eintracht Trier: Maurice Roth schuftet bei Klaus Eder
Foto: privat

In der Wintervorbereitung möchte der 28-Jährige wieder zum Eintracht-Tross gehören – wenn auch zunächst nur mit individuellen Einheiten. Doch sein Ehrgeiz ist groß: „Ich plane keine Hauruck-Aktion. Aber ich werde es schaffen, diese Saison nochmal auf dem Platz zu stehen.“