Eintracht Trier nimmt neuen Anlauf, um düstere Serie gegen TuS Koblenz zu brechen

Fußball-Oberliga : Eintracht-Duell mit der TuS Koblenz: Jetzt schlägt’s zehn!

Trier nimmt einen neuen Anlauf, um eine düstere Serie gegen den Rivalen vom Deutschen Eck zu brechen.

Diese Statistik lässt allen, die es gut mit Eintracht Trier meinen, die Nackenhaare zu Berge stehen. Seit neun (!) Spielen ist der SVE gegen die TuS Koblenz ohne Sieg. Drei Unentschieden und sechs Niederlagen stehen in den vergangenen Meisterschafts- und Pokalpartien zu Buche. Der bis dato letzte Erfolg gelang im Rheinlandpokal-Viertelfinale der Saison 2013/14. Am 2. April 2014 siegte Trier mit 6:4 nach Elfmeterschießen. Den entscheidenden Elfer verwandelte seinerzeit Alon Abelski im Oberwerth-Stadion. Trainer der Eintracht war Jens Kiefer. Der heutige SVE-Assistent Fahrudin Kuduzovic war eine Minute vor Ende der Verlängerung eingewechselt worden, um im Elfmeterschießen zum zwischenzeitlichen 3:2 für Trier zu treffen.

Nun gibt’s an diesem Samstag (14 Uhr, Moselstadion) den zehnten Anlauf der Eintracht, um der finsteren Serie gegen die TuS ein Ende zu setzen. Damit das Unterfangen erfolgreich wird, hat Triers Trainer Josef Cinar unter der Woche das Team nochmals wachgerüttelt. In einem flammenden Appell vor der Dienstagseinheit hat er darauf aufmerksam gemacht, dass das Trainerteam in den Übungseinheiten genau hinschauen wird, wer für das Spiel gegen die TuS bereit ist – und wer nicht. „So wie wir trainieren, spielen wir auch“, begründete Cinar den Aufruf.

Der Auftritt verfehlte seine Wirkung nicht: Die anschließende Einheit wird intern als die beste eingestuft, die der SVE in dieser Saison (inklusive Vorbereitung) absolviert hat. Der Konkurrenzkampf ist groß – mit Tion Thaler und Jason Thayaparan gibt’s aktuell nur zwei Ausfälle im Kader. Torwart Denis Wieszolek steht laut Cinar nach leichten Magen-Darm-Problemen unter der Woche zur Verfügung.

Trier muss das Koblenzer Bollwerk knacken – die TuS hat in sieben Oberliga-Spielen nur zwei Gegentore kassiert. Spielbeobachtungen hätten aber gezeigt, dass Gegner zu Chancen kommen. So sei es etwa zu Saisonbeginn in den Partien gegen Diefflen und Wiesbach der Fall gewesen, sagt Cinar.

Die Eintracht stellt mit fünf Gegentreffern die zweitbeste Defensive. Erhöht das die Chancen auf ein 0:0 und viel Rasenschach? Cinar verneint: „Wir werden Vollgas geben, um zu gewinnen.“

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