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Eintracht Trier: Rassismus-Vorwurf gegen Zuschauer - So laufen die Ermittlungen

Eintracht Trier : Rassismus-Vorwurf gegen Zuschauer: So laufen die Ermittlungen

Im Fall des vom Trainer des FC Rot-Weiss Koblenz, Oliver Reck, vorgebrachten Rassismus-Vorwurfs gegen einen Zuschauer im Trierer Moselstadion, der am Ende des Fußball-Regionalliga-Spiels von Eintracht Trier gegen RW einen Koblenzer Spieler rassistisch beleidigt haben soll, gibt es weiterhin keine greifbaren Ergebnisse.

Zum einen laufen Untersuchungen der Trierer Polizei. „Die tatverdächtige Person konnte bisweilen nicht ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an“, teilte Marc Fleischmann von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Trier gestern auf TV-Anfrage mit. Infolge eines Zeugenaufrufs seien mehrere Hinweise eingegangen.

Laut Fleischmann hat der FC Rot-Weiss Koblenz „einen Geschädigten und zwei Zeugen“ in dieser Sache benannt. Die Personen sollen zeitnah von der Polizei in Koblenz vernommen werden: „Ein entsprechendes Vernehmungsersuchen wurde dorthin übersandt. Zudem soll auch Herr Reck als Zeuge vom Hörensagen von der Polizei in Koblenz vernommen werden.“

Parallel beschäftigt sich das Sportgericht der Fußball-Regionalliga Südwest GbR mit der Sache. „Es wird sondiert, wer was gesehen und gehört hat und wer was zu dem Sachverhalt sagen kann. Es ist aufwendig, mögliche Beweise zusammenzutragen. Wir sind noch in einem frühen Stadium. Es wäre unlauter, einen Zeithorizont zu nennen. Wir müssen sauber arbeiten und nehmen uns die Zeit, in Ruhe zu ermitteln“, teilte Andreas Pitz, Vorsitzender des Sportgerichts, dem TV mit.