Fußball Offener Brief von Eintracht Trier – Ruf nach mehr Geld für Amateurclubs stößt an Grenzen

In einem Offenen Brief an den DFB fordert Eintracht Trier Ausbildungszahlungen für Amateurclubs auch bei nationalen Transfers von Fußball-Profis. Ist das unter sportrechtlichen Gesichtspunkten durchsetzbar? Nicht so einfach, wie eine Analyse zeigt.

 Fußball-Amateurclubs sollen bei Transfers von ehemaligen Jugend-Spielern im Profi-Bereich besser profitieren - das fordert Eintracht Trier.

Fußball-Amateurclubs sollen bei Transfers von ehemaligen Jugend-Spielern im Profi-Bereich besser profitieren - das fordert Eintracht Trier.

Foto: TV/Mirko Blahak

In einem Offenen Brief an den DFB fordert Eintracht Trier Ausbildungszahlungen für Amateurclubs auch bei nationalen Transfers von Fußball-Profis. (der TV berichtete). Die Einschätzung und die damit verbundene Kritik sind erstmal nachzuvollziehen. Es ist nicht zu verstehen, warum der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Robin Koch vom SC Freiburg zum englischen Premier-League-Club Leeds United Eintracht Trier eine Stange Geld für geleistete Ausbildungsarbeit beschert, ein Transfer von Koch innerhalb Deutschlands beispielsweise zu RB Leipzig dem SVE aber null Cent eingebracht hätte.