Vorschau aufs Oberliga-Spiel in Gonsenheim: Eintracht Trier: Schluss mit der Zufriedenheit

Vorschau aufs Oberliga-Spiel in Gonsenheim : Eintracht Trier: Schluss mit der Zufriedenheit

Trainer des SVE mahnt im Spiel bei den Mainzern Blick aufs Wesentliche an.

Immer wieder sonntags ... ist die Bilanz von Fußball-Oberligist Eintracht Trier ausbaufähig. Von den bis dato letzten sieben an einem Sonntag ausgetragenen Oberliga-Partien entschied der SVE nur eine für sich. Beim Aufsteiger SV Gonsenheim können die Moselaner am morgigen Sonntag (15 Uhr, Kunstrasen Gonsenheim) an der Bilanz feilen.

Dass der SVE zuletzt auswärts drei Partien in Folge verloren hat, würde Eintracht-Coach Josef Cinar am liebsten aus den Köpfen streichen. „Ich lasse keine Diskussion da­rüber zu, dass wir auswärts zuletzt ein anderes Gesicht gezeigt haben“, sagt der Coach. Gleichwohl wurden die Auftritte in Mechtersheim (1:2), Pfeddersheim (0:3) und Diefflen (0:2) seziert. Cinar: „Nach dem Derbysieg gegen die TuS Koblenz hat sich bei uns so ein bisschen Zufriedenheit eingeschlichen. Wir wurden ein bisschen nachlässig, was sich in den Auswärtspartien gerächt hat.“

Der Eintracht fehlte der Blick aufs Wesentliche. Der Trainer glaubt, dass der nun wieder geschärft sei: „Es wird spannend zu sehen sein, wie wir uns in Gonsenheim präsentieren.“ Das Team aus dem Mainzer Stadtteil hat in sieben Heimspielen in dieser Saison noch nicht verloren. „Gonsenheim ist ein ebenso guter Aufsteiger wie Dudenhofen – vielleicht spielerisch nicht ganz so stark, dafür aber kämpferisch. Gonsenheim verfügt über mehrere großgewachsene Spieler, da müssen wir hohe Bälle ins Zentrum vermeiden“, sagt Cinar.

Er hofft, dass sein Team auf dem Kunstrasen technische Vorteile ausspielen kann. Statt langen Bällen soll Kurzpasspiel Trumpf sein. Inwieweit sich das auch personell in der Startelf niederschlagen wird, wollte Cinar noch nicht verraten.

Neben den länger verletzten Maurice Roth und Christoph Anton (siehe Eintracht-Ecke) stehen Fragezeichen hinter den Einsätzen von Denis Wieszolek (er wird wegen Nackenproblemen womöglich fitgespritzt) und Kevin Heinz. Der flinke Techniker plagt sich augenscheinlich nun schon länger mit hartnäckigen Rückenschmerzen herum, die ihn in seinem Spiel enorm bremsen.

Liveticker: fupa.net/volksfreund

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