1. Sport
  2. Sport aus der Region

Eintracht Trier: Start ins neue Jahr erfolgt beim FV Dudenhofen

Fußball-Oberliga : Eintracht Trier: Neuer Anlauf nach 98 Tagen Pause

Nach der Worms-Absage startet Oberligist Eintracht Trier beim FV Dudenhofen in die Restsaison.

Fast wäre es dreistellig geworden. Genau 98 Tage nach dem bis dato letzten Pflichtspiel greift Eintracht Trier endlich wieder ins Geschehen der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ein. Nachdem vor einer Woche das Heimspiel gegen Wormatia Worms aus Witterungsgründen abgesagt worden war, gastiert der SVE nun zum Start nach der Winterpause beim kecken Aufsteiger FV Dudenhofen (heute, Samstag, 16 Uhr).

„Es wird Zeit, dass es wieder um Punkte geht. Wir waren nach der Vorbereitung gut drauf. Die Absage gegen Worms war ärgerlich, hat aber keinen Spannungsabfall bei uns bewirkt – im Gegenteil“, berichtet Eintracht-Flügelspieler Christoph Anton. Der 28-Jährige ist vier Monate nach seiner Schulteroperation in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Ein Startelfeinsatz gegen Dudenhofen wäre verwegen, ein Platz im Kader ist aber durchaus eine Option. Das gestrige Abschlusstraining sowie ein Gespräch zwischen Anton und Trainer Josef Cinar sollte Klarheit über die Verwendungsmöglichkeit von Anton bringen. Der Coach ist in der glücklichen Situation, weitgehend auf den kompletten Kader zurückgreifen zu können. Zwei Positionen sind laut Cinar noch offen. „Vielleicht gibt es eine Überraschung“, machte es der Übungsleiter gestern noch ein wenig spannend.

Überraschend ist auf jeden Fall die aktuelle Platzierung des FV Dudenhofen. Der Aufsteiger aus der 6000-Einwohner-Gemeinde unweit von Speyer rangiert auf Rang sechs. Der 3:0-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende bei der TSG Pfeddersheim hat gezeigt, dass die Pfälzer ihre Form konserviert haben. Zu Hause ist der FVD rund um den aktuellen Toptorjäger der Liga, Julian Scharfenberger (18 Tore), drittbestes Team. Cinar hat aber vor allem einen anderen Spieler im Blick:  „Paul Stock ist der Freigeist im Dudenhofener Team. Er ist einer der wichtigsten Männer beim Aufsteiger.“

Stand gestern ist die Partie auf dem Rasenplatz des FVD angesetzt, es gibt aber auch einen nahegelegenen Kunstrasenplatz als Ausweichfeld. „Mir ist es fast egal, wo gespielt wird“, sagt Cinar, dessen Team einen konzentrierten Eindruck auf ihn macht: „Wir müssen aber aufpassen, nicht zu verkrampfen. Wir brauchen das Spiel nicht in den ersten zehn, 15 Minuten zu entscheiden. Wir müssen Ruhe bewahren und auf Spielkontrolle aus sein.“