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Eintracht Trier vor Spiel gegen Karbach: „Roth ist nicht zu ersetzen“

Eintracht Trier : Vor dem Spiel gegen Karbach: „Maurice Roth ist nicht zu ersetzen“

Fußball-Oberliga: Der Mittelfeldakteur des SVE hat sich das Kreuzband gerissen. Wer nun in Bresche springen könnte – schon am Mittwochabend im Heimspiel gegen den FCK.

Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Maurice Roth, Mittelfeldspieler von Fußball-Oberligist Eintracht Trier, hat sich in der letzten Minute des jüngsten Auswärtsspiels beim SV Gonsenheim eine schwere Knieverletzung zugezogen. Nach Auskunft von Eintracht-Trainer Josef Cinar hat sich der 27-Jährige das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen – eine mehrmonatige Ausfallzeit dürfte die Folge sein. Cinar: „Das trifft uns sehr hart. Maurice Roth ist nicht zu ersetzen. Wir werden es aber so gut wie möglich intern versuchen, vielleicht ändert sich dadurch etwas die Statik unseres Spiels.“

Ob ohne Qualitätsverlust, kann sich schon am Mittwochabend zeigen, wenn die Eintracht am dritten Spieltag im Moselstadion den FC Karbach empfängt (19.30 Uhr). Gleich mehrere Optionen tun sich auf – Felix Fischer, Robin und Tim Garnier, Dominik Kinscher, Sven König oder Edis Sinanovic können die Position des Mittelfeld-Achters besetzen. Die Qualität von Roth liegt derweil darin, dass er sowohl offensiv als auch defensiv gleich stark ist.

Auch Karbachs Trainer Maximilian Junk fühlt mit Roth – just an gleicher Stelle in Gonsenheim auf dem Kunstrasen hatte sich auch der Coach als damals noch aktiver Spieler vor mehreren Jahren das Kreuzband gerissen.

Obwohl sich Roth im vorletzten Duell beider Clubs beim Trierer 4:1-Sieg dreimal in die Torschützenliste eingetragen hatte, sieht Junk durch den Ausfall des Mittelfeldakteurs keinen Vorteil für sein Team: „Dass uns das jetzt in die Karten spielen würde, weil bei Trier ein ganz wichtiger Mann fehlt, darum geht es jetzt nicht. Mir tut es für ihn als Spieler einfach leid“, sagte Junk zur Rhein-Zeitung.

Vor eineinhalb Monaten gewann Trier das Rheinlandpokal-Achtelfinalspiel aus der Vorsaison gegen Karbach auf dem heimischen Nebenplatz mit 1:0 – die Partie lieferte SVE-Coach Cinar wichtige Fingerzeige: „Karbach hat Schritte nach vorne gemacht. Der FCK spielt deutlich besser und hat in der Abwehr auf eine Dreier-/Fünferkette umgestellt.“

So wie auch Gonsenheim. Mit der Art und Weise, wie sein Team den Verteidigungsriegel der Mainzer vor allem in der ersten Halbzeit bearbeitet hatte, war Cinar zufrieden: „Wir müssen aus den Situationen, die wir uns erspielt haben, aber definitiv mehr Tore erzielen“, fordert der Coach.

Ob Abwehrchef Simon Maurer gegen Karbach in den Kader rutscht, war gestern noch unklar – laut Cinar wird er eventuell ins Aufgebot berufen. Weiterhin fehlen werden Tion Thaler und Leonel Brodersen, bei dem weitere Untersuchungen bei einem Lungenspezialisten anstehen – wegen eines möglicherweise verschleppten Virus (aber nicht das Coronavirus).

Die Stadiontore öffnen um 18 Uhr.  Aufgrund des Tennisturniers ist die Parkplatzsituation am Moselstadion eingeschränkt. Für das Spiel gegen Karbach sind noch Karten über Ticket Regional erhältlich.