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FSV Salmrohr: Toppmöller rückt ganz nach vorne

Fußball : FSV Salmrohr: Toppmöller rückt ganz nach vorne

Lars Schäfer, der Trainer des Oberligisten, löst die Suche nach einem weiteren Angreifer intern.

Noch läuft nicht alles rund beim Fußball-Oberligisten FSV Salmrohr – die Richtung stimmt aber nach Ansicht von Trainer Lars Schäfer: „Wir spielen mehr und besser Fußball als im vergangenen Jahr.“ Was dem Coach auch während der 90 Testminuten gegen den Luxemburger Zweitligisten FC Berdenia Berburg am Samstagnachmittag auffiel: „Wir haben gute und auf einmal wieder schlechte Phasen im Spiel. Dann geben wir das Zepter aus der Hand und leisten uns einfache Fehler.“ Das wiederum, weiß Schäfer, „hängt auch immer damit zusammen, wer gerade auf dem Platz steht“.

Gegen Berburg fielen neben dem langzeitverletzten Kai Bernard (Bänderriss im Sprunggelenk) einige Stammkräfte aus: Daniel Bartsch musste aus privaten Gründen, Gustav Schulz berufsbedingt passen. Max Düpré klagte über Unwohlsein, Marco Unnerstall laboriert an Oberschenkelbeschwerden. Zudem ist die Rückkehr des etatmäßigen Kapitäns und Abwehrchefs Michael Dingels aufgrund seiner anhaltenden Knieprobleme noch in weiter Ferne. Derzeit absolviert der 35-Jährige mit Physiotherapeut Rouven Klaes Individualtraining.

Besonders zufrieden zeigt sich Schäfer aktuell mit Lucas Lautwein und Nico Toppmöller. Beide steuerten am Samstag je einen Treffer bei. Lautwein glich die Führung der Gäste aus der neunten Minute aus (18.). Nach gut einer halben Stunde ging Berburg erneut in Front (32.). Im zweiten Durchgang kam Salmrohr wieder auf Touren. Einen an Spieler-Co-Trainer Giancarlo Pinna verwirkten Foulelfmeter verwandelte Julian Bidon (53.). Nach Foul am inzwischen zum Stürmer umfunktionierten Nico Toppmöller zirkelte Pinna den Freistoß ins Netz (73.). Sechs Minuten später traf Toppmöller selbst zum 4:2-Endstand. „Toppi bringt körperliche Präsenz mit und kann hoch angespielt werden. Bis jetzt macht er das auf dieser Position wirklich gut“, lobt Schäfer. Von einer Verpflichtung des zuvor getesteten Angreifers Fatih Salihoglu (20) hat der FSV unterdessen Abstand genommen.

Die Generalprobe bestreitet der FSV am Samstag, 15 Uhr, im Salmtalstadion gegen Hertha Wiesbach aus der Oberliga-Südgruppe.