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Fußball-Oberliga: Eintracht Trier bleibt bei Chancenfestival in Engers torlos

Fußball-Oberliga : 0:0 - Eintracht Trier bleibt bei Chancenfestival in Engers torlos

Zum dritten Mal in dieser Saison stand hinten die „Null“ – doch erstmals gelang Eintracht Trier auch kein eigenes Tor. Beim 0:0 in Engers stand sich der SVE dabei selbst im Weg.

Gerade mal elf Minuten war die Partie auf dem Kunstrasen am Engerser Wasserturm alt, da gerieten Marcel Stieffenhofer und Sören Klappert verbal aneinander – wohlgemerkt: Die beiden sind Teamkameraden beim FV Engers.

Das Wortgefecht – ein Indiz dafür, dass Eintracht Trier den Gastgebern gehörig Feuer unterm Hintern machte. Ballbesitz, Körperlichkeit, Spielaufbau – Trier strahlte in mehrerlei Hinsicht Dominanz aus. Und das bei einem eklig zu bespielenden Gegner.

Was fehlte, war ein Tor für die Moselaner. „Weiter Jungs, weiter Jungs, wir müssen uns belohnen“, rief Eintracht-Trainer Josef Cinar seinen Jungs zwischenzeitlich zu. Das taten sie aber nicht – trotz einer Vielzahl guter Gelegenheiten. Doch wenn es um den letzten Pass und oder um den Abschluss ging, fehlte die Präzision.

Hier ein Ausschnitt der blendenden Situationen, die sich dem SVE boten: Maurice Roth setzte einen Schuss mit Schmackes übers Tor (3.), Jan Brandscheid prüfte FVE-Torwart Stefan Djordjevic (15.), Tim Garnier scheiterte mit einem abgefälschten Schuss (32.), kurz danach konnte er den Ball nach Flanke von Leonel Brodersen am zweiten Pfosten nicht mehr optimal kontrollieren (34.), Brodersen rutschte nach Flanke von Edis Sinanovic am Ball vorbei (35.).

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie zerfahrener. Der FV Engers, der am Ende einer englischen Woche von Minute zu Minute physisch platter war, versuchte erfolgreich, die Partie zu verschleppen. Torwart Djordjevic ließ sich bei Abschlägen stets viel Zeit, kassierte aber dafür keine Gelbe Karte. Trier kam nur noch einmal richtig gefährlich vors Tor, als bei einem Schlenzer von Brodersen nicht viel fehlte (79.).

Stattdessen musste Trier am Ende trotz eines deutlichen Chancenplus froh sein, mit einem Punkt nach Hause zu fahren: Ein Freistoß von Manuel Splettstößer klatschte an die Latte (89.)

FV Engers: Djordjevic – Fiege, Kneuper, Splettstößer, Stieffenhofer – Schlesiger (68. Kremer), Haubrich, Runkel (64. Freisberg), S. Klappert – Köppen (84. Hermann), Naric

Eintracht Trier: Wieszolek – Kaluanga, Maurer, Kling, Heinz – van Schaik (59. Abdullei) – Brodersen, Roth, Garnier, Sinanovic (72. Kahyaoglu)- Brandscheid (85. Fischer)

Schiedsrichter: Markus Dunsbach

Zuschauer: 500