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Gegner in den Playoffs: Gladiators Trier müssen bis 19. April warten

Zweite Basketball-Bundesliga : Gegner in den Playoffs: Gladiators Trier müssen bis 19. April warten

Für die Gladiators Trier verschiebt sich der Start in die entscheidende Saisonphase.

Ursprünglich war der Beginn der Runde für den kommenden Donnerstag terminiert. Doch die endgültige Platzierung der Trierer und damit der Erstrundengegner stehen noch nicht fest. Grund: Das für das endgültige Tabellenbild und damit für die Viertelfinal-Begegnungen der Playoffs wichtige Spiel der Rostock Seawolves gegen die PS Karlsruhe Lions wurde aufgrund von Coronafällen im Team der Seawolves abgesagt und nun auf den 19. April terminiert.

Komplizierte Rechnung: So kommen die Platzierungen für die Playoffs zustande

Es ergibt sich aus dieser Situation ein kompliziertes Rechensystem über die endgültigen Platzierungen – nicht nur der Gladiators. Sollte Karlsruhe das Nachholspiel gewinnen, bleiben die Badener auf dem siebten Tabellenplatz. Die Eisbären Bremerhaven sind dann Tabellenachter, und die Tigers Tübingen beenden die Hauptrunde auf dem ersten Tabellenplatz. Da in den Playoffs immer der Hauptrundenerste gegen den Hauptrundenachten spielt, steht dann die Paarung Tigers Tübingen gegen Eisbären Bremerhaven fest. Trier rückt dadurch auf den vierten Tabellenplatz. Das hieße: Heimrecht in der ersten Runde. Gegner wäre das Team von Bayer Leverkusen.

Sollten die Karlsruhe Lions das Nachholspiel verlieren, treten sie in den direkten Vergleich mit den Eisbären Bremerhaven (bei gleicher Anzahl an Spielen und Punkten), den sie verlieren und deswegen die Hauptrunde als Tabellenachter abschließen. Rostock wäre Hauptrundenerster und die Tigers Tübingen Zweiter. Die Eisbären Bremerhaven werden dann Hauptrundensiebter, was wiederum die Paarung Tigers Tübingen gegen Eisbären Bremerhaven in den Playoffs hervorbringt. Da diese Begegnung also feststeht, starten die beiden Teams zum ursprünglichen Termin am 14. April. Trier bleibt in diesem Fall auf dem sechsten Tabellenplatz und muss zum ersten Playoff-Spiel nach Jena.

Trier: Gladiators-Geschäftsführer sitzt auf heißen Kohlen

Sobald nach dem Nachholspiel die weiteren Platzierungen feststehen, steigen die restlichen Teams eine Woche später in die Playoffs mit ein, heißt es in einer Mitteilung der Verantwortlichen auf der Homepage der ProA.

Gladiators-Geschäftsführer Andre Ewertz sitzt auf heißen Kohlen: „Uns bleibt nichts anderes übrig, als auf den Ausgang des Spiels Rostock gegen Karlsruhe zu warten.“ Erst am kommenden Dienstagabend können die Gladiators dann die Planungen für die Playoff-Runde finalisieren. Ewertz: „Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob wir mit einem Heimspiel in der Arena starten oder nach Jena reisen müssen.“