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Gladiators Trier: Bayer vor der Brust, Verstärkung im Blick

Zweite Basketball-Bundesliga : Gladiators Trier: Bayer vor der Brust, Verstärkung im Blick

Im dritten Spiel binnen einer Woche treffen die Moselaner am Mittwochabend auf Leverkusen.

Manchmal, da lügt sie eben doch, die Tabelle. Wobei lügen im Fall der 2. Basketball-Bundesliga ProA vielleicht etwas hart ausgedrückt ist. Aber dennoch: Auf dem Papier haben die Römerstrom Gladiators Trier und die Bayer Giants Leverkusen vor der Partie am Mittwoch (ab 19.30 Uhr, live bei sportdeutschland.tv) beide bisher drei Saisonsiege auf dem Konto. Der Unterschied: Trier brauchte für diese drei Siege fünf Spiele, Leverkusen acht. Und dennoch verspricht die dritte Gladiators-Partie in einer Woche ein ausgeglichenes Duell. Ein Blick auf den Gegner, das Personal bei den Gladiators und den Schlüssel zum Erfolg.

Der Gegner Bisher waren die Bayer Giants Leverkusen eines der Teams, das ohne coronabedingte Spielausfälle durch die Saison kam. Das änderte sich jedoch am Wochenende: Nachdem die Artland Dragons aufgrund eines Corona-Falls im Umfeld des Teams den Gang in die Quarantäne antreten mussten, fiel die Partie am Sonntag aus. Dennoch konnten die Giants bereits acht Partien absolvieren – mit die meisten in der Liga. Interessant dabei: Die drei Siege wurden bisher allesamt zu Hause eingefahren – in der Ferne setzte es bereits vier Niederlagen (in Rostock, Kirchheim, Schwenningen und Karlsruhe). Nun steht also die nächste Auswärtsreise nach Trier an.

Die Ausgangslage Die Gladiators dürften mit breiter Brust in die Partie gehen. Denn am vergangenen Sonntag konnte die Mannschaft von Headcoach Marco van den Berg nach einer starken Teamleistung auswärts das Top-Team aus Jena besiegen (75:70).

Das Personal Unter dem Korb haben die Gladiators weiterhin mit personellen Problemen zu kämpfen: „Leider werden wir gegen Leverkusen weiter auf Jermaine Bucknor und Jonathan Dubas verzichten müssen“, kündigt Coach Marco van den Berg an. Bucknor (Hüfte) und Dubas (Daumen) fallen beide längerfristig aus. Nach dem Spiel gegen Jena am Sonntag ließ Marco van den Berg im TV-Gespräch durchblicken, dass der Verein noch einen Spieler für diese Position verpflichten wolle. Wie der Niederländer immer wieder betont, wäre das auch deshalb wichtig, damit der gegen Jena starke Jonas Grof auf seiner Paradeposition im Aufbau spielen könne und nicht auf die Position des Power Forwards ausweichen müsse.

Der Schlüssel zum Erfolg „Leverkusen spielt einen starken Team-Basketball und hat starke Schützen von außen, die wir nicht ins Spiel kommen lassen dürfen“, sagt Marco van den Berg. Ein besonderes Augenmerk könnte dabei auf den beiden Leverkusener Topscorern Haris Hujic und JJ Mann liegen, die beide bei mehr als 15 Punkten im Schnitt liegen.