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Glück für Daun-Weiersbach, Pech für die Gilzemer

Kegeln : Glück für Daun-Weiersbach, Pech für die Gilzemer

Während die Kegler aus der Südeifel nun mindestens ein Jahr auf den Bundesligaaufstieg warten müssen, dürfen sie sich in der Vulkaneifel über den Sprung in die zweite Liga freuen.

  Der Deutsche Schere-Keglerbund (DSKB) hat in seiner Sportauschuss-Sitzung
vom 16. Mai beschlossen, dass die Saison der Herren-Bundesligen 2019/20 coronabedingt annulliert wird. Es keine Meister, Aufsteiger und Absteiger.Ebenfalls wurde entschieden, dass aus den fünf Landesverbänden die Meister in die Zweite Bundesliga aufsteigen. Das bedeutet, dass es in der nächsten Saison 25 Zweitligamannschaften gibt. Deshalb soll es in der Spielzeit 2020/21 einmalig drei Zweitligastaffeln geben. Dieser Vorschlag bedarf aber noch der Zustimmung des Hauptausschusses.

Für die regionalen Vereine sind diese Beschlüsse von unterschiedlicher Bedeutung.Freuen darf man sich jetzt nach langem Warten beim KSC Daun-Weiersbach.   Nach drei von vier Spieltagen der Playoff-Runde zur zweiten Bundesliga lag das Team aus der Vulkaneifel klar vorne. Als dann der letzte Spieltag abgesagt werden musste, herrschte lange Unklarheit über die Wertung. Nach der Annullierung der Aufstiegsrunde, steht jetzt aber fest, dass der KSC als Meister der Rheinland-Pfalz-Liga dennoch in die Zweite Bundesliga aufsteigt. „Wir freuen uns sehr, dass wir erstmals in der zweiten Liga sind. Jetzt können wir endlich planen. Wir haben einen  starken Kader, wollen aber versuchen, uns noch zu verstärken“, meint Vorsitzender Peter Werner.

Pech hat dagegen Zweitligist SK Eifelland Gilzem. Die Eifeler lagen in der Aufstiegsrunde zur Ersten Bundesliga vor dem letzten Playoff-Spieltag, der wegen der Corana-Krise nicht mehr gespielt wurde, in Führung. Nach den jüngsten Beschlüssen müssen die Gilzemer aber weiter in der zweiten Liga bleiben. Keine Auswirkungen gibt es für den SKV Trier, der die nicht gewertete Spielzeit auf Platz sechs beendet hatte und weiter Zweitligist bleibt.

Erstligist KSV Riol ist ebenfalls nicht betroffen. Die Moselaner beendeten die annullierte Saison auf Platz fünf und spielen weiter in der eingleisigen ersten Bundesliga.