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Hiobsbotschaft für Eintracht Trier: Robin Garnier muss operiert werden

Verletztenliste immer länger : Hiobsbotschaft für Eintracht Trier: Robin Garnier muss operiert werden

Nächster Schock für Fußball-Oberligist Eintracht Trier: Im Spiel gegen den SV Gonsenheim hat sich Robin Garnier eine Fraktur an der Hand zugezogen. Er muss operiert werden und fällt bis auf Weiteres aus.

Als wenn Eintracht Trier nicht schon genug Verletzte hätte: Nach Tim Garnier und Maurice Roth (beide Kreuzbandriss) und Ömer Kahyaoglu (Mittelfußbruch) fällt nun auch noch Robin Garnier vorerst aus. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hat sich in der Partie gegen den SV Gonsenheim (1:0) eine sogenannte Rolando-Fraktur zugezogen. Heißt übersetzt: einen Trümmerbruch am ersten Mittelhandknochen. „Es ist in der zweiten Halbzeit passiert. Ich wurde gefoult und bin nach vorne gefallen. Dabei ist mir irgendwie jemand auf die Hand getreten“, berichtete Garnier. Trotz höllischer Schmerzen spielte er durch. Die Diagnose wurde dann später im Krankenhaus gestellt.

Sie hat zur Folge, dass Robin Garnier zeitnah operiert werden muss. Wie lange er ausfällt, ist unklar. Garnier: „Man muss sehen, ob nach der OP mittels einer Schiene etwas möglich ist.“

Die Eintracht ist personell momentan arg gebeutelt. Leonel Brodersen befindet sich nach längerer Pause erst wieder im Aufbautraining. Aus der Partie gegen Gonsenheim haben zudem Jonas Amberg, Edis Sinanovic und Denis Wieszolek Blessuren davongetragen. Zudem ist Kevin Heinz angeschlagen.

Fast schon als Heilsbringer wirkt da Yannick Debrah – die Verpflichtung des 21-jährigen Mittelfeldspielers bahnt sich an. Er hatte ein Probetraining absolviert und verfolgte die Begegnung gegen Gonsenheim als Zuschauer im Moselstadion. Aber: Eigentlich muss dem Spieler Eingewöhnungszeit zugestanden werden, um sich an die Abläufe zu gewöhnen.

Das Problem: Es gibt kaum Zeit, schon am morgigen Dienstag gastiert der SVE zum nächsten Oberliga-Spiel beim FC Karbach, dem Tabellen-Zweiten in der Nordgruppe (19.30 Uhr).