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HSG Wittlich: Kein Trainingsbetrieb, keine Spiele

3. Handball-Liga der Frauen : HSG Wittlich: Kein Trainingsbetrieb, keine Spiele

Der DHB sagt bis 15. November alle Drittligaspiele ab. Betroffen ist auch die HSG Wittlich, die im letzten Spiel vor der Zwangspause dem 1. FC Köln ein 21:21-Remis abtrotzte.

Bis einschließlich 15. November ist der Spielbetrieb der 3. Handball-Bundesligen und der Jugend-Bundesligen ausgesetzt. Das haben das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handballbunds (DHB) beschlossen.

„Die zuständigen Gremien  werden in der Zwischenzeit in Rücksprache mit den Vereinen die Möglichkeiten der Fortsetzung des Spiel- und Trainingsbetriebs prüfen“, heißt es in der Mitteilung. „Das vorläufige Aussetzen des Spielbetriebs verschafft uns Zeit, die wir benötigen, um die neuen Verordnungen der Länder einschätzen zu können“, sagt der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober.

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten hatten beschlossen, dass der Trainings- und Spielbetrieb im Amateursport vom 2. bis 30. November einzustellen ist. Für den Deutschen Olympischen Sportbund zählen die 3. Ligen (im Fußball auch die 4. Liga) noch zum Profisport. „Diese Frage werden wir nun mit Hochdruck für unsere 3. Ligen klären“, sagt Schober.

Amateure oder Profis – diese Frage stellt sich beim betroffenen Frauen-Drittliga-Aufsteiger HSG Wittlich nicht: „Wir sind Amateure“, sagt Trainer Thomas Feilen, der seine Spielerinnen nun mindestens zwei Wochen nicht sehen wird. „Wenn wir jetzt den Trainingsbetrieb auf Null setzen, brauchen wir mindestens zwei Wochen Vorlauf, bis wir wieder neu starten können“, sagt Feilen, der aber auch zugibt: „Wir wissen generell noch nicht, wie es im Kreis weitergeht. Da kann man weder für die Gesamtsituation noch unsere Lage eine vernünftige Prognose abgeben.“