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Aktion
Ihre Stimme zählt! – Jetzt mitmachen bei der TV-Sportlerwahl 2018

FOTO: TV / Schramm, Johannes
Jetzt gilt’s! Bis zum 20. Februar läuft die Wahlphase der Volksfreund-Sportlerwahl 2018. Sie können ab sofort für Ihre Favoriten stimmen.

Mit der TV-Sportlerwahl, die in diesem Jahr zum 13. Mal organisiert wird, zeichnen der Ironman-Club Trier und der Trierische Volksfreund in Zusammenarbeit mit den Sportkreisen der Stadt Trier, Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel he­rausragende Athleten aus.

In insgesamt sieben Kategorien gilt es, unter je fünf Finalisten auszuwählen. Wer wird Sportlerin, Sportler, Nachwuchssportlerin, Nachwuchssportler, Mannschaft, Nachwuchsmannschaft und Trainer des Jahres?

Abstimmen können Sie per Online-Fomular, das hier abrufbar ist. Sie können dabei in so vielen Kategorien abstimmen, wie Sie möchten.

Unterstützt wird die Sportlerwahl von den Sparkassen der Region Trier, der Bitburger Braugruppe, der Europäischen Sportakademie sowie Fliesen & Sanitär Scholtes. Schirmherrin ist diesmal die Präsidentin des Sportbunds Rheinland, Monika Sauer. Am Donnerstag, 7. März, werden die siegreichen Sportler, Mannschaften und Trainer des Jahres im Kurfürstlichen Palais in Trier im Rahmen einer feierlichen Gala mit den Konstantin-Preisen ausgezeichnet.

Noch unschlüssig, wen Sie wählen möchten? Hier gibt’s alle Infos zu sämtlichen 35 nominierten Teams, Sportlern und Trainern.

Mannschaft des Jahres

Starkes Jahr für Rollstuhlbasketball-Bundesligist Doneck Dolphins Trier: Das Team um Spielertrainer Dirk Passiwan belegte nach großem Kampf in den Playoffs in der Saison 2017/18 Rang drei.  Auch in der aktuellen Spielzeit sieht es im Rennen um ein Playoff-Ticket sehr gut aus. Zudem nimmt  das Team an der Finalrunde um den deutschen Pokal teil.

Was für eine Saison für die Scherebahn-Sportkegler des KSV Riol: Erstmals haben die Moselaner den deutschen Meistertitel in der Bundesliga eingefahren. Zuletzt war das einem Team aus der Region Trier vor knapp 40 Jahren gelungen.  Begleitet wurde dieser Triumph von Rang zwei beim Worldcup, dem Weltpokal für Clubmannschaften.

Erstmals in seiner Clubgeschichte wurde der TuS Issel Meister der Frauenfußball-Regionalliga Südwest. Mit Anne Blesius und Isabel Meyer stellte Issel zudem die beiden Toptorjägerinnen der Saison. Auf einen Aufstieg in die nun eingleisige zweite Bundesliga musste der Verein aufgrund von hohen finanziellen und organisatorischen Hürden verzichten.

Die Stadt Trier hat einen neuen Bundesligisten. Die Triathlon-Männer von Tri-Post Trier haben den Aufstieg in die erste Liga perfekt gemacht. Kampf- und Teamgeist waren am Ende ausschlaggebend. Beides werden die Trierer in der ersten Liga brauchen. Dann wartet die absolute deutsche Triathlon-Elite auf die Moselaner.

Die weiblichen Ü-35-Leichtathletik-Staffeln des PST Trier hatten 2018 gleich drei Mal Grund zum Jubeln:  Über 4 x 100 Meter und 4  x 400 Meter gelang den Moselanerinnen jeweils der Gewinn des deutschen Altersklassen-Meistertitels bei den Über-35-Jährigen. Daneben feierten die PST-Läuferinnen auch noch den deutschen Vizetitel über 3 x 800 Meter.

Nachwuchssportler des Jahres

In der ADAC Formel 4 fuhr der 16-jährige Trierer Niklas Krütten dreimal und als einziger Neuling überhaupt unter die besten drei. Sechs Rookie-Siege rundeten die starke Debütsaison ab. Damit wurde Krütten bester Neueinsteiger in der Gesamtwertung.

In Grimma sicherte sich der Trierer Giulio Ehses, der am Potsdamer Sportinternat trainiert, die deutsche Triathlon-Vizemeisterschaft bei den Junioren. Bei der EM in Estland gewann der 18-jährige Nachwuchskaderathlet der Deutschen Triathlon-Union Silber mit der Mixed-Team-Staffel.

Bei der U-24-Weltmeisterschaft in den Niederlanden gewann der 19-jährige Kegler Marjan Leis vom KSV Riol bei vier Starts vier Medaillen. Die Bilanz: Weltmeister im Sprint sowie Vizeweltmeister im Tandem, im Team Doppel und im Doppel Mixed. Hinzu kam Silber bei der Deutschen Meisterschaft (ebenfalls U-24-Klasse).

Ein tolles Auge bewies Sportschütze Maximilian Pütz von der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Ehrang. Bei der Deutschen Meisterschaft in München-Hochbrück wurde er Jugendmeister mit dem Kleinkaliber und dem Luftgewehr. Daneben gab‘s im Team die Plätze eins und drei. Lohn: Pütz wurde in den Jugendkader der Deutschen Nationalmannschaft berufen.

Der Trierer Radsportler Miguel Heidemann gewann mit dem Herrmann-Radteam den deutschen Meistertitel im Mannschaftszeitfahren. In der Rad-Bundesliga wurde er mit dem Rennstall Gesamt-Zweiter. Zwei Top-zehn-Platzierungen gab‘s bei der deutschen U-23-Bergmeisterschaft (Sechster) und der deutschen U-23-Einzelzeitfahrmeisterschaft (Zehnter).

Nachwuchssportlerin des Jahres

Leichtathletin Sophia Junk aus Konz-Ober­emmel, die für die LG Rhein-Wied startet, feierte nationale und internationale Erfolge. Die 19-Jährige wurde mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel Junioren-Weltmeisterin, belegte über 200 Meter den fünften WM-Platz und wurde dreimal deutsche U-20-Meisterin.

Para-Leichtathletin Julia Würthen wurde im irischen Athlone bei den IWAS Youth World Games, quasi der Junioren-Weltmeisterschaft der Rennrollstuhlfahrer, in ihrer Startklasse U-20-Vizeweltmeisterin über 100 Meter. Zudem gewann sie zweimal Bronze über 200 Meter und 400 Meter.

Hanna Kaiser von der LG Bernkastel-Wittlich kürte sich zur Werferkönigin im Südwesten Deutschlands. Erstmals hat mit der 16-Jährigen eine Jugendliche aus der Region Trier bei süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften gewonnen. Kaiser wurde im bayerischen Erding Diskus-Titelträgerin in der Altersklasse U 18.

Bei der U-23-Europameisterschaft in Weißrussland belegte die 18-jährige Ruderin Lätizia Loch vom RV Treviris Trier im Doppelzweier Rang fünf. Bei der deutschen Jugend-Meisterschaft gewann Loch im Doppel-Vierer den Titel. Hinzu kam Rang sechs im Einer.

Die Erfolgsliste von Radsportlerin Hannah Ludwig (Stahlross Wittlich) war 2018 lang: zweifache deutsche Junioren-Meisterin (Bergrennen, Einer-Straßenfahren), Europameisterschafts-Silber im U-19-Zeitfahren sowie EM-Bronze im U-19-Straßenrennen sowie die WM-Plätze zehn (Einzelzeitfahren) und 19 (Straßenrennen). Weiterer Höhepunkt: Ludwig holte den Sieg in der U-19-Juniorinnen-Wertung der Rad-Bundesliga.

Trainer des Jahres

Kristóf Kozák verantwortete als Headcoach der American-Football-Mannschaft der PST Trier Stampers einen Erfolg, den es so seit 1999 im Verein nicht mehr gegeben hat. Sein Team schaffte den Klassenerhalt in der 3. Liga und wird so auch in der neuen Saison um Punkte in der Regionalliga Mitte kämpfen.

Marc Pschebizin (oben) als Triathlon-Experte und Engel Mathias Koch als Schwimm-Spezialist haben dafür gesorgt, dass Trier wieder eine Erstliga-Mannschaft hat. Dank des Trainer-Duos gelang den Triathleten von Tri Post Trier zwei Jahre nach dem Aufstieg in die zweite Bundesliga der Durchmarsch in die Eliteklasse.

Sascha Burg führte die Handballerinnen der HSG Hunsrück in der Saison 2017/18 zum größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Die Mannschaft feierte die Vizemeisterschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Auch in der aktuellen Spielzeit mischt das Team weit vorne mit.

Günter Heidle tritt als Sprinttrainer beim PST Trier in die Fußstapfen seines sportlichen Ziehvaters Volkhart Rosch. 2018 führte Heidle die PST-Seniorinnen über 4 x 100 Meter und 4 x 400 Meter zum deutschen Meistertitel und über 3 x 800 Meter zur Silbermedaille.

Als Coach des luxemburgischen Meisters F 91 Düdelingen schaffte der Rivenicher Dino Toppmöller Historisches: Erstmals führte er ein Team aus dem Großherzogtum in die Gruppenphase der Fußball-Europa-League – nach Siegen in der Qualifikation gegen die renommierten Clubs Legia Warschau und Cluj.

Sportler des Jahres

Samuel Fitwi von der LG Vulkaneifel schrieb Anfang Dezember Geschichte. Als erster Athlet aus der Region Trier gewann er eine Crosslauf-Europameisterschaftsmedaille. Der 22-Jährige holte sich in Tilburg die Silbermedaille in der U-23-Klasse. Darüber hinaus gewann er den deutschen U-23-Cross-Titel und den deutschen Vizemeistertitel im Zehn-Kilometer-Straßenlauf.

Richard Schmidt, der Ruder-Routinier des RV Treviris Trier, hat die Siegesserie mit dem Deutschland-Achter fortgesetzt. Die Erfolge: Sieg im Gesamt-Weltcup, zum siebten Mal Europameister und zum fünften Mal Weltmeister. Das i-Tüpfelchen: Schmidt führt die Rangliste 2018 des Weltverbands an – und wird somit als weltbester Ruderer geführt.

Was für eine Geschichte: Nach einem Schlaganfall hat sich Peter Schermann zurückgekämpft und erstmals für eine Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaft qualifiziert. In Italien kam der Trierer dann im Nationaltrikot mit der Höhe nicht gut zurecht. Aber allein schon mit der WM-Qualifikation hat Schermann Großes geschafft.

Trotz einer vor allem auf internationalem Parkett eher durchwachsenen Saison hatte Ausdauerathlet Jens Roth Grund zum Jubeln: Vor der Haustür in Schalkenmehren gewann der Monzelfelder seinen vierten deutschen Meistertitel im Crosstriathlon.

Der Trierer Alexander Rath gewann mit Marijan Griebel die Deutsche Rallye-Meisterschaft. Bei der ADAC Rallye Deutschland sorgte das Duo zudem mit Rang acht für das beste Ergebnis einheimischer Fahrer, seitdem die Rallye als Weltmeisterschafts-Lauf ausgetragen wird.

Sportlerin des Jahres

Es war ein magischer Abend für Gesa Krause bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin: Vor 45 000 enthusiastischen Zuschauern im Olympiastadion verteidigte die Deutsche Meisterin vom Verein Silvesterlauf Trier ihren EM-Titel über 3000 Meter Hindernis.

Das deutsche Damen-Nationalteam mit der Bitburgerin Marina Mohnen gewann bei der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft in Hamburg nach einem 44:43-Sieg gegen China Bronze. Mohnen (17 Punkte) war neben Mareike Miller die entscheidende Spielerin im deutschen Team – nicht zum ersten Mal bei dieser WM.

Wer in drei Disziplinen als Weltmeisterin zu Europameisterschaften reist, muss mit der Favoritenrolle klarkommen. Das war für die in  Konz lebende Lettin Diana Dadzite bei der Para-Leichtathletik-EM in Berlin kein Problem. Sie trat als Rollstuhlfahrerin mit Diskus, Speer und Kugel an – und gewann in ihrer Klasse wie erhofft drei Mal Gold.

Ruderin Caroline Meyer vom RV Treviris Trier gewann bei der Weltmeisterschaft im bulgarischen Plowdiw mit dem Leichtgewichts-Doppelvierer Bronze hinter China und Dänemark. Damit war eine Überraschung perfekt, denn das ganz jung besetzte Boot hatte sich erst über den Hoffnungslauf für das Finale qualifiziert.

Als Kapitänin gewann die gebürtige Wittlicherin Jennifer Souza mit den Handballerinnen von Bayer Leverkusen die deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Ein weiterer Höhepunkt: Souza, die im Sommer einen Vertrag bei der Leverkusener Bundesliga-Mannschaft erhielt, nahm mit der deutschen Nationalmannschaft an der U-20-Weltmeisterschaft teil.

Nachwuchsmannschaft des Jahres

In ihrer Premierensaison in der weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga zog die Spielgemeinschaft  der Vereine MJC Trier, TV Bitburg und Saarlouis in der Süd-Staffel ins Play-off-Achtelfinale ein. Dort war für die SG Royals Südwest Endstation, doch sie konnte den Favoriten Bamberg mit einem Sieg im Hinspiel ordentlich ärgern.

Zum ersten Mal hat sich ein Leichtathletikteam des Trierer Max-Planck-Gymnasiums im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Die 13- bis 15-jährigen Mädchen maßen sich mit den Besten ihrer Altersklasse in sechs Disziplinen. Sie belegten hinter mehreren Sportschulen einen beachtlichen zehnten Platz.

Der TTC Dockweiler hat mit der Qualifikation für die deutschen Tischtennis-U-18-Mannschaftsmeisterschaften seinen bislang größten Erfolg im Jugendbereich verbucht. Das Mädchen-Team des Vereins aus der Vulkaneifel sammelte in Goslar in Duellen mit Gegnern aus dem absoluten Leistungssport reichlich Erfahrung.

Bei den U-23-Ruder-Europameisterschaften in Weißrussland gewannen Annika Elsen und Katharina Bauer in einem reinen Vereinsboot des RV Treviris Trier im Zweier das B-Finale. Das bedeutete in der Summe EM-Platz sieben. Elsen und Bauer waren das mit Abstand jüngste Duo im Feld, sie mussten sich drei bis vier Jahre älterer Konkurrentinnen erwehren.

Die DLRG-Ortsgruppe Echternacherbrück/Irrel hat bei den Deutschen Meisterschaften 2018 im Rettungsschwimmen ihren bislang größten Erfolg gefeiert. Das Mädchenteam der Eifeler wurde in der Altersklasse 11/12 nach vier zu absolvierenden Disziplinen in der Schwimmhalle der Universität Leipzig Deutscher Meister.

Und hier nochmal der Link zum Mitmach-Formular.

Danke fürs Abstimmen!