Interview Anke Feller Die neue Stimme beim Trierer Silvesterlauf im Premierenfieber

Leverkusen · Die Staffel-Weltmeisterin von 1997 spricht über Frauen im Sportjournalismus, die Dominanz des Fußballs, ihren Trier-Bezug, Fluch und Segen sozialer Medien, alte Autogrammkarten und Rituale zum Jahreswechsel.

 Ihren größten Erfolg als Leichtathletin feierte Anke Feller 1997 mit dem Gewinn von WM-Gold in der 4x400-Meter-Staffel. Das Foto unten zeigt das Quartett mit (von links) Uta Rohländer, Grit Breuer, Anja Rücker und Feller. Nach ihrer Sport-Karriere wechselte Feller in den Sportjournalismus. Beim Trierer Silvesterlauf wird sie gemeinsam mit Renndirektor Berthold Mertes auf dem Hauptmarkt die Moderation übernehmen (Bild ganz unten).

Ihren größten Erfolg als Leichtathletin feierte Anke Feller 1997 mit dem Gewinn von WM-Gold in der 4x400-Meter-Staffel. Das Foto unten zeigt das Quartett mit (von links) Uta Rohländer, Grit Breuer, Anja Rücker und Feller. Nach ihrer Sport-Karriere wechselte Feller in den Sportjournalismus. Beim Trierer Silvesterlauf wird sie gemeinsam mit Renndirektor Berthold Mertes auf dem Hauptmarkt die Moderation übernehmen (Bild ganz unten).

Foto: picture-alliance/ dpa/Fredrik von Erichsen

Leichtathletik-Fans kennen Sie von der Tartanbahn her, sportinteressierte Fernsehzuschauer unter anderem als frühere Moderatorin der SWR-Sendung ,Flutlicht‘. Anke Feller (51) gehörte in den 1990er Jahren zur Weltspitze im Langsprint über 400 Meter. Ihr größter Erfolg war der Weltmeisterschafts-Titel 1997 in Athen mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel. Nach ihrem Karriereende 2004 wechselte die in Göttingen geborene und in Aachen aufgewachsene studierte Sportwissenschaftlerin in den Journalismus. Heute arbeitet sie crossmedial im WDR-Sport, zudem moderiert sie bei Veranstaltungen, etwa bei Sportlerwahl-Ehrungen. Dabei kommt sie in der Welt herum, 2018 zum Beispiel führte Sie  bei den Paralympics in PyeongChang durch die Abende im Deutschen Haus.