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Irmenach: Hunsrückerinnen steigen in die 3. Liga auf

Handball : Hunsrückerinnen steigen in die 3. Liga auf

Eigentlich hätten am kommenden Wochenende die Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga der Frauen steigen sollen, doch nun kommt es wieder anders – und die Handballerinnen aus Irmenach, Kleinich, Horbruch, Gösenroth und Laufersweiler sind kampflos aufgestiegen.

Zunächst hatte die FSG Arzheim/Moselweiß ihren Verzicht auf die Relegationsspiele bekanntgegeben (TV berichtete). So reduzierte sich das Teilnehmerfeld auf die HSG Hunsrück und die TSG Friesenheim. Die Vorderpfälzerinnen zogen ihre Zusage für die Relegation inzwischen auch zurück. „Zwar wäre die zweite Damenmannschaft der TSG sportlich bereit für den Vergleich mit der HSG Hunsrück gewesen – vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Aufstiegsspiele und dem damit verbundenen Fairness­charakter. Aufgrund weiterer mittelfristiger Änderungen der Förderung des weiblichen Bereichs der TSG Friesenheim und den voranschreitenden zeitlichen Planungsaspekten haben wir uns nun aber entschieden, die Aufstiegsspiele abzusagen“, heißt es in einer Pressemitteilung der TSG. 

HSG-Geschäftsführer Bernd Everding lässt durchblicken: „Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Gerne hätten wir den Aufstieg sportlich realisiert, doch jetzt freuen wir uns auf das Abenteuer 3. Liga. Mannschaft und Vorstand haben sich nach kontroversen Diskussionen dafür ausgesprochen, diese Herausforderung anzunehmen. Hierauf haben Team und Trainer auch hingearbeitet. Wir wollen nach jetzigem Stand die 3. Liga mit dem aktuellen Kader angehen, sind aber natürlich offen, wenn sich eine Spielerin aus der Region dazu entscheiden sollte, diese Aufgabe mit uns gemeinsam anzugehen.“ So werden die Hunsrückerinnen jetzt gemeinsam mit der HSG Wittlich die Region in der 3. Liga der Frauen vertreten.

Trainer Nils Ibach fasst die Lage wie folgt zusammen: „Wir haben uns akribisch auf die Spiele vorbereitet und teilweise bei zwei Grad im Freien trainiert. Gerne hätten wir den sportlichen Vergleich gesehen, doch wir akzeptieren die Entscheidung der anderen Vereine.“