Jan Stölben aus Manderscheid Dritter bei Deutschlandpokalrennen

Skilanglauf : Dritter bei Deutschlandpokalrennen

Manderscheider Skilangläufer Jan Stölben will sich in diesem Winter für den C-Kader des Deutschen Ski-Verbands empfehlen.

Der Start ins neue Jahr verlief für Jan Stölben vielversprechend. Der 17-Jährige aus Manderscheid schaffte es in Bayerisch Eisenstein am vergangenen Wochenende erstmals auf einen Podiumsplatz in einem Deutschlandpokalrennen. Im Sprint über 1,5 Kilometer wurde der Schüler des Sportinternats in Winterberg im Sauerland am Samstag in 3:47,25 Minuten Dritter.

Nach dem vierten Platz im Prolog sicherte sich Stölben als Sieger seines Viertelfinales souverän die Halbfinalteilnahme im Skizentrum am Arber. Als Zweitschnellster seines Vorschlussrunden-Rennens stand er im Finale. Weil er am letzten Berg eine Lücke zu den Führenden reißen lassen musste, konnte nicht mehr mit um den Sieg sprinten.

Beim 15-Kilometer-Rennen in der klassischen Paralleltechnik am Sonntag musste Stölben nach starken Schneefällen die Erfahrung machen, dass bei so schwierigen Bedingungen das Material mitunter einen großen Anteil hat. Man habe bei diesen Neuschneebedingungen keinen Topski gehabt, sagte der Landestrainer des Westdeutschen Skiverbands Stefan Kirchner gegenüber der Westfalenpost. Stölben kämpfte sich trotzdem in 45:23 Minuten auf den 14. Platz.

In der Tabelle des Deutschlandpokals liegt Stölben damit nach der Hälfte der Wettbewerbe mit 108 Zählern punktgleich mit dem Fünftplatzierten, Tobias Horelt (Niederwangen), auf dem sechsten Platz. Der Abstand zu den beiden Führenden Max Kremer (Hasselfelde/163 Punkte) und Jan-Friedrich Dörks (Zella-Mehlis/159) dürfte zu groß sein. Aber Korbinian Heiland (Partenkirchen) liegt auf dem dritten Platz mit 123 Punkten noch in Reichweite. „Meine Ziele für diese Saison sind Podestplätze bei den Deutschen Meisterschaften, möglichst vordere Platzierung in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals und Berufung in den C-Kader“, sagt Stölben selbstbewusst. Wenn es gut laufe, springe vielleicht sogar die Berufung durch den Deutschen Ski-Verband zu einem internationalen Wettkampf heraus.

Für Scott Schmitz aus Daun, der wie Stölben beim ELV Ernstberg mit dem Skilanglauf begonnen hatte und seinem Vereinskameraden nach Winterberg und zum SK Wunderthausen gefolgt ist, lief es im Hohenzollern-Skizentrum nicht ganz so gut. Der 16-Jährige schaffte es im Sprint nicht in die Finalläufe. Über 15 Kilometer belegte Schmitz in 49:06 Minuten den 31. Platz.

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