22-Jähriger im Gespräch Warum der Manderscheider Jan Stölben bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft zu Schere griff

Planica · Der Manderscheider Jan Stölben zieht nach seiner vierten Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Bilanz. Mit welchen Schwierigkeiten er zu kämpfen hatte und warum eine Schere zum Einsatz kam.

Der Manderscheider Skilangläufer Jan Stölben (SLV Ernstberg) hatte bei den Distanzrennen über zehn und 20 Kilometer der U-23-WM in Planica mit den frühlingshaften Bedingungen und dem weichen Schnee in Slowenien zu kämpfen.

Der Manderscheider Skilangläufer Jan Stölben (SLV Ernstberg) hatte bei den Distanzrennen über zehn und 20 Kilometer der U-23-WM in Planica mit den frühlingshaften Bedingungen und dem weichen Schnee in Slowenien zu kämpfen.

Foto: Alexander Stölben

Jan Stölben beklagt sich nicht, aber der Skilangläufer aus Manderscheid erklärt, weshalb seine Platzierungskurve bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften der U-23-Junioren zum Ende der Titelkämpfe absackte. Nachdem er die WM im slowenischen Planica am Dienstag vergangener Woche mit Platz sieben im Sprint gut begann, erreichte der 22-Jährige zwei Tage später als 26. im Massenstartrennen über 20 Kilometer wieder beste Platzierung der vier deutschen U-23-Junioren. Doch im Zehn-Kilometer-Einzelstartrennen in der klassischen Technik war er am Samstag als 30. langsamster DSV-Vertreter. Die Konsequenz: Für die Mixed-Staffel über viermal fünf Kilometer wurde Stölben nicht berücksichtigt. Das deutsche Quartett belegte am Ende den vierten Platz.