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Kommentar: Motorsport und Corona - Es ist Zeit für das richtige Signal

Kommentar : Motorsport und Corona: Es ist Zeit für das richtige Signal

Man muss nicht unbedingt ein Freund des Motorsports sein, um sich mit den beiden großen Events dieses Genres, die in diesem Jahr in der Großregion noch ausstehen, zu beschäftigen. In beiden Fällen, beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und auch bei der Rallye-Weltmeisterschaft, geht es nicht nur um Punkte, Pokale, Prämien.

Es geht auch um Einnahmen, die vor allem der Unterhaltungsindustrie sowie dem  Hotel- und Gaststätten-Gewerbe zuletzt wegen der Corona-Pandemie bis zur Existenzgrenze gefehlt haben.

Beide Veranstaltungen, so sie denn 2020 noch stattfinden – und danach sieht es derzeit aus –, werden in diesem Jahr mutieren: von Massen-Veranstaltungen mit Hunderttausenden Fans, die das Geld kübelweise in die Kassen spülten, hin zu zaghaften, aber konstruktiven und Mut machenden Unternehmungen, die zeigen: Ja, es war richtig, dass wir unseren Alltag für einen langen Zeitraum quasi eingefroren haben.  Aber es ist an der Zeit, die Eiswürfel wieder aufzu­tauen. Wenn auch peu à peu mit gebotener Vorsicht.

Veranstaltungen wie das 24-Stunden-Rennen und ein Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft können in diesem Jahr nur unter einer „neuen Normalität“  über die Bühne gehen. Und das ist gut so. Weil es ein Signal ist,  wie die Lösung bisher unbekannter und ungeahnter Probleme möglich ist.

Lokalmatador Marijan Griebel unterwegs bei der „Deutschland“ 2019. Foto: TV/Jürgen C. Braun

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