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Kommentar zu Rallye Deutschland im Oktober

Rallye Deutschland : Kommentar: Miteinander reden ist das A und O

Zwischen Greta-Hype, Diesel-Bashing und dem Ruf nach der „freien Fahrt für freie Bürger“ kochen die Emotionen über. Kein Wunder, dass da auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Motorsport-Events in der Größenordnung der ADAC Rallye Deutschland debattiert wird.

Kritik von Umweltschützern und genervten Anwohnern stehen der Hinweis auf ausgebuchte Hotels, Pensionen, Gaststätten und der werbewirksame Nachhaltigkeits-Effekt gegenüber.

Die Auseinandersetzungen auf den Rennstrecken stehen derweil vor einer gigantischen Umwälzung: Porsche, BMW, Mercedes und Audi engagieren sich in der global operierenden „Formel E“. Die „Rallye Oberehe“ wird in diesem Jahr Testlauf eines Wettbewerbs mit reinen Stromern sein.

Ungeachtet dessen zeigt der vereinbarte Kompromiss des diesjährigen Streckenverlaufs der Deutschland-Rallye, dass für das Funktionieren eines Gemeinwesens nichts förderlicher ist als der Austausch von Argumenten. Miteinander reden ist das A und O. Nicht nur, aber auch im Motorsport.  Zwischen denen, die ihn verteufeln und jenen, die ihn wertschätzen und als letzte Insel der Toleranz lieben.

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