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Konz: Thema Handspiel im Fokus

Fußball : Thema Handspiel im Fokus

Fußball-Schiedsrichter aus Trier-Saarburg mit erstem Lehrabend nach monatelanger Pause.

Es war die erste Belehrung für die Unparteiischen des Kreises Trier-Saarburg seit September des vergangenen Jahres, die nach der Corona-Pause wieder in Präsenz abgehalten werden konnte – und gleich 70 Schiedsrichter waren der Einladung des neuen Kreislehrwartes Jens Schneider ins Konzer Saar-Mosel-Stadion gefolgt.

Für Schneider, der die Nachfolge von Alexander Rausch angetreten hat (TV berichtete), war es der erste Auftritt überhaupt in seiner neuen Funktion. Souverän, sicher und mit viel Begeisterung leitete er die Belehrung. „Es ist mir durchaus bewusst, dass die Fußstapfen von Alex, in die ich trete, sehr groß sind. Er hat über Jahre hinweg einen super Job gemacht und ist bei allen äußerst beliebt“, ließ der in Trier lebende Schneider durchblicken. „Jens bringt viel Erfahrung als Schiedsrichter mit ein. Aber auch das Menschliche ist ein elementarer Faktor in der Lehrarbeit. Das Wissen richtig und gut dosiert weiterzugeben und dabei den Spagat zwischen Jung und Alt zu meistern, muss man gerade auf Kreisebene gut miteinander kombinieren. Aber als Lehrer mit pädagogischen Fähigkeiten wie Jens es ist, ist er der geeignete Nachfolger von Alex“, betonte Kreisobmann Arndt Collmann.

Zahlreiche Regeländerungen, die zur kommenden Saison in Kraft treten, wurden bei der Zusammenkunft der Schiedsrichter besprochen. Beim Thema Handspiel geht man im Fußball – ob in der Bundesliga oder auf Kreisebene – nun wieder zurück zu den Wurzeln. So ist ab sofort wieder die erkennbare Absicht entscheidend und nicht das bloße Handspiel.

Nach rund eineinhalb Stunden hatten die Unparteiischen ihre erste Belehrung nach so langer Pause erfolgreich hinter sich gebracht. Im Sonnenuntergang von Konz endete der offizielle Teil des Lehrabends, und man konnte im Anschluss daran in gemütlicher Runde und nach Vorgaben der aktuellen Corona-Bedingungen noch die Kameradschaft ein wenig fördern.