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Leiwen: Sie fahren wieder nach Berlin​

Fußball : Sie fahren wieder nach Berlin

Die Ü-40-Fußballer der SG Mittelmosel-Leiwen haben es erneut geschafft und sind zum fünften Mal Südwestmeister geworden. Bis sie die Finalteilnahme in der Bundeshauptstadt sicher hatten, war aber ein hartes Stück Arbeit im Saarland notwendig.

Ein Remis und ein knapper Sieg reichten dem DFB-Ü-40-Cup-Gewinner von 2019, um erneut das Ticket für die Endrunde in Berlin zu ziehen. Das Turnier findet am 24. und 25. September in der Bundeshauptstadt statt.

 Im ersten Spiel hatten es die über 40-jährigen Fußballer von der Mittelmosel mit der gastgebenden SG Urweiler-Freisen-Wolfersweiler zu tun. Die Saarländer agierten sehr  motiviert und spielstark. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Es gab kaum Kombinationen und viele Fehlpässe bei uns“, berichtet Teammanager Klaus Anton.

Nach einer halben Stunde gingen die Gäste aber durch ein Eigentor der Gastgeber in Führung, mussten indes bereits in der 38. Minute den Ausgleichstreffer hinnehmen.

Im zweiten Turnierspiel gewann Südwestvertreter SG Hoppstädten/Weiersbach gegen Urweiler-Freisen-Wolfersweiler mit 4:1. Die Hausherren seien hier „total platt und nicht mehr wiederzuerkennen“ gewesen, so Anton.

Im entscheidenden dritten und letzten Spiel mussten die Kicker aus Leiwen und Umgebung also gewinnen. Einige taktische Umstellungen und Auswechslungen fruchteten erst nicht. Hoppstädten ging in der 13. Minute in Führung. In der zweiten Halbzeit spielte aber nur noch die SG Mittelmosel. Hoppstädten schien stehend k.o. zu sein. „Das Spielgeschehen fand nun ausschließlich um den gegnerischen Strafraum herum statt“, so Anton.

Neun Minuten nach Wiederbeginn war es SV-Hetzerath-Ikone Daniel Hahn, der eine Flanke zum Ausgleich verwandelte. Sieben Minuten später wurde der gleiche Spieler im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ekrem Demaj zur erlösenden 2:1-Führung. In den letzten Minuten der spannenden Partie vergaben die Moselaner noch einige gute Konterchancen.

Anton bilanzierte nach dem Dreier-Wettbewerb in Wolfersweiler eine „kämpferische Teamleistung ohne zu glänzen“. Man sei einmal mehr als typische Turniermannschaft aufgetreten und habe seine Aussage vor Beginn bestätigt: „Unterschätze nie einen angeschlagenen Champion ...“