Lüttich ist beim Trierer Testspiel im Wittlicher Eventum zu stark.

Basketball : Sieg und Niederlage für Trierer Gladiatoren

Lüttich ist beim Trierer Testspiel im Wittlicher Eventum zu stark.

Testspiele in einer frühen Phase der Vorbereitung sind sportlich eher kein Gradmesser – aber für Fans vor allem unter einem Gesichtspunkt interessant: Welchen Eindruck hinterlassen die Neuzugänge? Vor allem dann, wenn die halbe Mannschaft neu ist. Gab‘s in der Geschichte des Trierer Profi-Basketballs öfter mal. Aber in diesem Jahr wird beim Zweitligisten Römerstrom Gladiators Trier Kontinuität groß geschrieben.

Dass der einzige Neuzugang, A2-Nationalspieler Till Gloger, ein großer Gewinn für das Team sein dürfte, das deutete der 26-Jährige am Sonntag beim 73:83 (30:36) im Testspiel in Wittlich gegen den belgischen Erstligisten Voo Baskets Lüttich unterm Korb mehrfach an. Bei den Gladiators fehlten mit Kyle Dranginis, Rupert Hennen, Stefan Ilzhöfer und Kilian Dietz wichtige Spieler – das Quartett soll aber in den kommenden Tagen wieder mittrainieren.  Dafür erhielten die Nachwuchsspieler Markus Zock und Vincent Hennen viel Spielzeit.

Die Belgier waren nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit – der Buzzerbeater zum 36:30 war die höchste Führung – abgezockter und auch frischer. Die Trierer hatten noch das harte Spiel am Tag zuvor gegen den Pro-B-Ligisten Dragons Rhöndorf in den Knochen, das die Gladiatoren in Linz am Rhein mit 84:72 gewannen.

So bauten die Lütticher die Führung nach der Pause aus – beim 62:42 führten sie erstmals mit 20 Punkten Differenz. Mit einer deutlichen Pleite wollten sich die Trierer in Wittlich aber nicht verabschieden – durch Thomas Grün und Simon Schmitz kamen die Trierer noch mal etwas ran (73:83).

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