Macher des Trierer Silvesterlaufs verpflichten Ringer, Kimeli, Hendrix

Silvesterlauf Trier : WM-Revanche im Lauf der Asse

Organisatoren des Trierer Silvesterlaufs basteln an hochkarätigem Teilnehmerfeld.

Beim Silvesterlauf in Trier kommt es am 31. Dezember zur WM-Revanche: Deutschlands bester Langstreckler Richard Ringer, Silvesterlauf-Vorjahressieger Isaac Kimeli aus Belgien und dessen 2018 in Trier drittplatzierter Landsmann Robin Hendrix sind von den Organisatoren für die  30. Auflage verpflichtet worden.

Damit steht zwei Monate vor der Veranstaltung, die viele Tausend Zuschauer an den Rand der Strecke durch die Innenstadt lockt, das Gerüst für den Lauf der Asse: „Das Duell zwischen Ringer und Kimeli wird die Leute elektrisieren. Im vergangenen Jahr war Richard als europäischer Jahresbester der Favorit, diesmal ist es der Belgier. Damals gewann  Kimeli – vielleicht kommt es diesmal andersherum“, sagt der Silvesterlauf-Vereinsvorsitzende Christian Brand. 

Kimeli stand bei der WM in Doha Anfang Oktober im 5000-Meter-Finale, Ringer war ebenso im Vorlauf ausgeschieden wie Hendrix. Vielleicht wird aus dem Dreikampf aber sogar ein Vierkampf: Der Verein Silvesterlauf Trier steht in Verhandlungen mit Rekordsieger Moses Kipsiro aus Uganda, der zwischen 2005 und 2014 fünfmal als Sieger das Ziel auf dem Hauptmarkt erreichte. „Er würde gegen Ende seiner Karriere sehr gerne noch einmal in Trier auftrumpfen“, berichtet der für die Verpflichtungen verantwortliche Silvesterlauf-Mitbegründer Berthold Mertes.

Neben den Startlisten der Topathleten füllen sich auch die der Hobby- und Nachwuchssportler. Zwei Monate vor dem Jubiläum sind bereits mehr als 300 Meldungen für die Volksläufe  eingegangen. Die ersten 2000 angemeldeten Athleten erhalten garantiert ein Jubiläums-Laufshirt.

Infos/Anmeldung: bitburger-silvesterlauf.de