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Master-Ruderer Matthias Schömann-Finck ärgert den Nachwuchs

Rudern : Master-Ruderer Matthias Schömann-Finck ärgert den Nachwuchs

Kurz vor seinem 40. Geburtstag hat der ehemalige Ruder-Weltmeister Matthias Schömann-Finck aus Zeltingen-Rachtig noch einmal die jungen deutschen Leichtgewichtsruderer geärgert. Bei den deutschen Meisterschaften im Indoor-Rudern im Essener Stadtteil Kettwig (Nordrhein-Westfalen) belegte er auf dem Ergometer über die 2000-Meter-Distanz den dritten Platz.

In 6:24,2 Minuten musste Schömann-Finck nur dem 15 Jahre jüngeren Doppelvierer-Weltmeister Joachim Agne (Würzburg/6:15,4) und dem 18 Jahre jüngeren U23-Vizeweltmeister Jonathan Schreiber (Erlangen/6:20,6) den Vortritt lassen.

Als amtierender Masters-Weltmeister auf dem Ruder-Ergometer war die DM für Schömann-Finck eine wichtige Standortbestimmung auf dem Weg zur WM-Titelverteidigung in Long Beach (Kalifornien). Weil am 24. Februar die Zwei-Kilometer-Strecke auf dem Programm steht, wollte der Moselaner diese auch bei der DM absolvieren. In seiner Seniorenklasse wird national aber nur die halbe Strecke angeboten.

Bei der WM startet Schömann-Finck in der Seniorenklasse der 36- bis 42-Jährigen. Eine Zeit unter 6:20 Minuten wäre optimal. „Es zeigt sich im Training, dass das eine ziemlich harte Nuss wird“, erklärt er. Denn anders als zu der Zeit, als er um die Olympiaqualifikation kämpfte, muss der an der Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement angestellte Gesundheitsökonom sich nun nämlich mit nur zwei Einheiten pro Woche auf dem Ergometer begnügen.