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MLP Academics Heidelberg gastieren bei den Gladiators Trier

Stream ab 19:10 Uhr : Hier live ansehen: Gladiators im Derby gegen Heidelberg

Das Top-Team MLP Academics Heidelberg tritt an diesem Mittwoch bei den Gladiators Trier an. Hier können Sie das Spiel live verfolgen.

Jetzt soll es dann endlich klappen mit dem Derby in der zweiten Basketball-Bundesliga. Nachdem die Partie der Römerstrom Gladiators Trier gegen die MLP Academics Heidelberg eigentlich schon zum Saisonstart am 16. Oktober vergangenen Jahres stattfinden sollte – Corona kam dazwischen – empfangen die Moselaner die Academics am heutigen Mittwoch in der leeren Arena Trier.

Doch was für ein Heidelberger Team wird nach Trier reisen? Die Academics haben aufgrund mehrerer Corona-Infektionen und Quarantäne-Verfügungen seit 35 Tagen kein Basketballspiel absolviert.

Überhaupt steht Heidelberg erst bei sieben absolvierten Saisonspielen, von denen allerdings fünf gewonnen werden konnten. Triers Coach Marco van den Berg, der die Schwierigkeiten der ersten Partie nach der Quarantäne aus eigener Erfahrung kennt, rechnet allerdings mit einem fitten Heidelberger Team. „Alles andere wäre für uns dann ja positiv“, sagt der Niederländer. Generell betont er, dass der Gegner zu den besten vier Teams der Liga gehört: „Die haben einfach super viel Qualität.“

Diese zeigt sich bei den Academics besonders auf den Guard-Positionen. Mit dem Ex-Trierer Jordan Geist (16,9 Punkte pro Spiel), Sa’eed Nelson (16,7) und Shyron Ely (15,4) ist Heidelberg laut van den Berg „individuell sehr stark besetzt“. Nach Informationen der Rhein-Neckar-Zeitung plagen Geist (Knie) und Ely (Knöchel) allerdings „Wehwehchen“. Auch Center Armin Trtovac musste am Dienstag noch einen Belastungstest absolvieren.

Um das Top-Team aus Heidelberg besiegen zu können, müssen sich die Gladiators im Vergleich zur deutlichen Niederlage gegen Tübingen am vergangenen Samstag erheblich steigern.

Besonders offensiv übernahm gegen die Tigers kein Spieler wirklich Verantwortung. „Das muss sich auf dem Platz entscheiden“, sagt Marco van den Berg. Er selbst wolle nicht zu viel vorgeben, am Ende müsse das Team entscheiden: „Aber aktuell haben wir zu wenige Generäle und zu viele Adjutanten.“

Fraglich ist der Einsatz von Center Kalidou Diouf (Schulter). Der Coach: „Wir müssen abwarten. Ich rechne eher nicht damit, dass er spielt.“ Entscheidend werde sein, dass man gut verteidige und den Gegner „müde mache“. Generell müsse man die Zweifel aus dem Spiel herausholen.