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Motorsport: Eifeler probt „Zwergen“-Aufstand

Motorsport : Eifeler probt „Zwergen“-Aufstand

Der Motorsport kommt allmählich wieder „in die Puschen“.  Nicht nur auf dem Nürburgring, sondern auch auf anderen deutschen und euro­päischen Rennstrecken. Alex Schneider aus Bleckhausen in der Vulkaneifel feierte in der NSU-TT-Trophy einen traumhaften Einstand in die Saison – wenngleich zunächst Hindernisse zu meistern waren.

Beim „Großen Preis der Stadt Stuttgart“ in Hockenheim mühte sich der 20-jährige Vorjahresmeister mit seinem fast 50 Jahre alten, in Familienhand aufgebautem NSU TT zunächst ziemlich ab. Ursache war eine defekte Düse in der Vergaseranlage.

Damit startete er nur von Position 40 aus ins Rennen, pflügte sich aber mit schnellsten Runden am Stück durch das gesamte Feld. Im Motodrom des badischen Rennkurses überholte er kurz vor Rennende schließlich in letzter Sekunde seinen direkten Klassenkonkurrenten und fuhr im ersten Rennen des Jahres den Klassensieg und den dritten Gesamtplatz hinter zwei deutlich jüngeren Mini-Coopern heraus.

Die beiden nächsten Läufe der NSU-TT-Trophy bestreitet Schneider im August und September in Dijon (Frankreich) und auf dem Dünenkurs von Zandvoort (Niederlande).  Da die Nürburgring Classic, in deren Rahmen der „Kampf der Zwerge“ ebenfalls gastieren sollte, wegen der Corona-Pandemie auf Mai 2021 verschoben wurde, steht als einziges Rennen in der Eifel der abschließende Lauf im Oktober auf dem Nürburgring an.