Motorsport: Turbulenter  Auftakt der VLN-Saison bei verkürztem Rennen auf dem Nürburgring.

VLN-Langstreckenmeisterschaft : Erst kam der Nebel, dann BMW

Motorsport: Turbulenter  Auftakt der VLN-Saison bei verkürztem Rennen auf dem Nürburgring.

Turbulent, mit dreieinhalbstündiger Verspätung,  hat die 43. Saison der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring begonnen. 174 Teilnehmer haben die von vier auf zweieinhalb Stunden verkürzte Renndistanz in Angriff genommen. Das Rennen endete  mit dem Sieg des Trios Marco Wittmann (zweimaliger DTM-Champion), Nick Catsburgh (Niederlande) und John Edwards (USA) in einem BMW M6 GT3. Rang zwei ging an Fred Makowiecki und Patrick Pilet (beide Frankreich) in einem Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing.

Dichter Nebel rund um die 22,8 Kilometer lange Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke hatte das morgendliche Zeittraining und den für die Mittagszeit vorgesehenen Start unmöglich gemacht.

Den Triumph für die GT3-Boliden des Münchener Autobauers machte Routinier Rudi Adams, (Nohn) der für das Team Walkenhorst ins Lenkrad griff, gemeinsam mit dem Briten Jody Fannin und Immanuel Vinke (Füssen) perfekt. Das Trio landete im M6 GT3 auf Position zwölf in der Gesamtwertung und holte sich den Klassensieg in der ,Pro Am’. „Ich war mit meinem Stint sehr zufrieden. Nach unseren Daten-Analysen bin ich die gleichen Rundenzeiten wie die Profis gefahren“, zeigte sich Adams vom ersten Einsatz im neuen Jahr sehr angetan.

Pech hatte der amtierende VLN-Champion Philipp Leisen, obwohl die siegreiche Crew des Vorjahres nach dem Zeittraining auf der Pole-Position ihrer Klasse gestanden hatte. „Ich habe mir unterwegs einen schleichenden Plattfuß eingehandelt, der sich dann in einen veritablen Reifenschaden verwandelte. Das war’s dann leider für uns gewesen.“, bilanzierte der Irreler.

Als Test und Einstimmung für Qualifikations- und 24-Stunden-Rennen nutzte der Bitburger Thomas Mutsch das erste VLN-Rennen im aufsehenerregenden Glickenhaus-Renner. „Wir möchten noch Daten sammeln, fahren eventuell auch noch ein zweites VLN-Rennen“, blickte Mutsch voraus. Am Ende landete er mit dem Leipziger Felipe Laser und dem Franzosen Franck Mailleux auf Gesamtrang 15.

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