1. Sport
  2. Sport aus der Region

Nürburgring: Philipp Leisen muss auf Patzer der Konkurrenz hoffen

Nürburgring-Langstreckenserie : Philipp Leisen muss auf Patzer der Konkurrenz hoffen

Wie die Chancen des Eifelers auf den Gesamtsieg stehen.

Im Kampf um die Spitze des Meisterschafts-Championats bei der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) geht es richtig eng zu. Beim Höhepunkt des Jahres, dem einzigen über sechs Stunden führenden Rennen, fuhren Titelverteidiger Philipp Leisen (Irrel) sowie seine Teamkameraden Christopher Rink und Danny Brink im BMW M325 den sechsten Sieg in Folge in ihrer Klasse (V4) ein. Dennoch muss das Trio weiterhin auf einen Patzer der Konkurrenz hoffen.

Gesamtsieger des Rennens, bei dem insgesamt 143 Fahrzeuge an den Start gegangen waren, wurden Kevin Estre und Michael Christensen im Porsche 911 Gt3 R von Manthey Racing. Sie hatten in diesem Jahr auch das 24-Stunden-Rennen gewonnen.

Erstmals waren auch wieder Zuschauer in einem gesonderten Bereich an der Nordschleife in den beliebten Streckenabschnitten ,Brünnchen’ und ,Pflanzgarten’ zugelassen. Insgesamt verfolgten 3200 Zuschauer – die Besucher an der Grandprix-Strecke mit eingerechnet – das Sechs-Stunden-Rennen.

„Für uns lief das Rennen top. Wir konnten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren. Zudem hat sich einer unserer schärfsten Konkurrenten in Sachen Titelkampf verabschiedet“, sagte Leisen dem TV. Allerdings gaben sich auch Daniel Blickle, Tim Scheerbarth und Max Kronberg von W&S Motorsport im Porsche 718 Cayman GT4 CS keine Blöße. Sie feierten ebenfalls einen weiteren Klassensieg. „In den verbleibenden beiden Rennen spitzt es sich jetzt zwischen uns und dem Cayman zu“, warf Leisen einen Blick voraus: „Wenn die Starterzahlen so bleiben wie im Moment, dann müssen wir auf einen Patzer der Konkurrenten hoffen. Denn sie bekommen durch die höhere Zahl an Startern in ihrer Klasse einfach mehr Punkte als wir.“