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Para-Radsportlerin Maike Hausberger (Butzweiler) gewinnt Gesamt-Weltcup

Radsport : Maike Hausberger gewinnt Gesamt-Weltcup

Para-Radsportlerin aus Butzweiler reichen beim Weltcup-Finale in Kanada ein zweiter Platz im Zeitfahren und ein dritter im Straßenrennen, um die Führungsposition zu verteidigen.

Maike Hausberger startet in der zweiten Wochenhälfte als Weltcup-Gesamtsieger bei den Weltmeisterschaften der Para-Radsportler. Die 27-Jährige aus Butzweiler, die am Olympischen und Paralympischen Stützpunkt in Cottbus trainiert und für den Brandenburgischer Präventions- und Rehabilitationssportverein startet, musste sich im Zeitfahren in Quebec in Kanada nach 17,6 Kilometern nur Flurina Rigling aus der Schweiz im 16,25 Sekunden geschlagen geben. Im Straßenrennen über 52,8 Kilometer schob sich noch die amtierende Zeitfahr-Weltmeisterin der Klasse C2, Daniela Florez. Im Zeitfahren war die Kolumbianerin mit zwei Minuten Rückstand Dritte geworden.

„Mit dem Zeitfahren bin ich ganz zufrieden“, sagt Hausberger. Es sei eine schöne, „eine schön harte Strecke mit vielen Kurven. Das ist für mich immer ein bisschen schwierig, wenn ich viel umgreifen muss. Das fällt mir schwerer als Leuten, die zwei voll funktionierende Hände haben“, erzählt sie. Hausberger lebt von Geburt an mit einer Spastischen Hemiparese. Das beeinträchtigt ihre Bewegungen auf der linken Körperhälfte durch Lähmungserscheinungen.

 Im Zeitfahren des Weltcup-Finales in Quebec belegte Maike Hausberger aus Butzweiler (links) den zweiten Platz.
Im Zeitfahren des Weltcup-Finales in Quebec belegte Maike Hausberger aus Butzweiler (links) den zweiten Platz. Foto: privat

Mittlerweile ist die deutsche Paracycling-Nationalmannschaft mit Hausberger von Quebec auf dem Weg ins rund 400 Kilometer nordöstlich gelegene Baie-Comeau, wo bereits am Mittwoch (10.8.) die Para-Weltmeisterschaften beginnen. Am Donnerstag (11.8.) ist Hausberger im Zeitfahren der Klasse C2 über 16,8 Kilometer an der Reihe. Das Straßenrennen ist für Samstag (13.8.) geplant. Auf den siebenmal zu durchfahrenen Rundkurs über insgesamt 58,8 Kilometer geht sie nicht nur als Weltcup-Führende, sondern auch als die letztjährige Gewinnerin des Regenbogentrikots der Weltmeisterin.