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Polizei und Eintracht Trier zur Randale von Hooligans in Trier

Gemeinsame Erklärung : Polizei und Eintracht verurteilen Ausschreitungen von Hooligans in Trier

Nach der Randale von Hooligans in Trier am Wochenende haben die Trierer Polizei und Vertreter der Eintracht über die Vorfälle gesprochen und angekündigt, Tendenzen von Provokation und Konfrontation entschlossen entgegenzutreten.

Wie die Polizeiinspektion Trier und Eintracht am Abend gemeinsam mitteilten, fand am am heutigen Mittwoch ein erstes Gespräch zwischen Vertretern des SV Eintracht Trier 05 und der Polizeiinspektion Trier zur Aufarbeitung der Vorfälle vom vergangenen Wochenende statt. In diesem seien „die unterschiedlichen Sachverhalte ausführlich und sehr differenziert erörtert“ worden, heißt es in der Erklärung.

Einigkeit herrscht bei den Gesprächsteilnehmern darüber, dass am vergangenen Wochenende "rote Linien überschritten wurden". Kleine Teile der Fanszenen aus Trier und Koblenz hätten nach derzeitigem Erkenntnisstand gezielt die Provokation und Konfrontation gesucht und damit eine potenzielle Eskalationsspirale in Gang gesetzt. Diesen Tendenzen werde die Polizeiinspektion Trier entschlossen entgegentreten, um ein sicheres und unbeschwertes Stadionerlebnis für die ganze "Eintracht-Familie" auch weiterhin zu ermöglichen. „Der SV Eintracht Trier 05 unterstützt dieses Vorgehen vollumfänglich und distanziert sich ausdrücklich von diesen gewaltsuchenden Personen, die unter dem Deckmantel des Fußballerlebnisses Angst und Schrecken verbreiten und Straftaten begehen“, heißt es in der Erklärung.

Alfons Jochem als Vorstandssprecher des SV Eintracht Trier 05 und Polizeioberrat Christian Hamm als Leiter der Polizeiinspektion Trier setzen auf eine gemeinsame Initiative, um die Gesprächskanäle offen zu halten und Fans in die Spieltagsgestaltung einzubeziehen. Zudem stellen die Beteiligten klar, „dass dieser kleine Personenkreis nicht für die Gesamtheit der Fanszene stehe und lehnen eine pauschale Stigmatisierung der Fans als Gewalttäter voll und ganz ab. Die Gesprächspartner sind sich aber auch absolut einig, dass die an den Vorfällen beteiligten Aggressoren bei einer weiteren Eskalation auch mit scharfen Maßnahmen des Vereins rechnen müssen“, heißt es in der Erklärung.