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Hockey: PST Trier: Trainingsstart mit prallgefülltem Logbuch

Hockey : PST Trier: Trainingsstart mit prallgefülltem Logbuch

Seit Wochen liefen die Vorbereitungen, an diesem Mittwoch ist es dann endlich soweit. Beim Postsportverein Trier wird auf dem Kunstrasenplatz des Moselstadions das Jugend-Hockeytraining wieder aufgenommen.

Am Beispiel der PST-Abteilung zeigt sich, welch detaillierte Vorgaben gemacht und umgesetzt werden müssen, damit trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie draußen wieder ein Hauch von Mannschaftssport ausgeübt werden kann.

Anhand eines 16-seitigen Leitfadens des Deutschen Hockey-Bunds hat die PST-Hockeyabteilung ein ambitioniertes Konzept für das Training unter Corona-Auflagen entwickelt, das mit der Geschäftsstelle des PST und der Stadt Trier abgestimmt werden musste.

Ambitioniert deshalb, weil der PST in einem dreistündigen Fenster zwischen 16.30 Uhr und 19.30 Uhr gleich nahezu alle Altersklassen nacheinander aufs Feld schickt. Für die Klassen U 8 bis U 18 geht’s wieder los, nur die U 6 bleibt erst mal außen vor – „da der Zugang für Eltern zu den Plätzen aktuell noch nicht möglich ist und die Einhaltung der strengen Auflagen für die Kleinsten dann kaum zu realisieren ist“, wie Jugendwart Martin Böhler erklärt.

Das heißt: Rund 65 Kinder werden nacheinander in Kleingruppen betreut – und das alles unter Maßgaben von Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen. Das Logbuch ist prallgefüllt. Es gibt Hygieneboxen mit Desinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen und Gesichtsmasken, zudem werden Trainingslisten mit allen Teilnehmern geführt. Sogenannte Corona-Trainingsregeln müssen von den Eltern unterschrieben werden.

Organisiert wird zunächst Kleingruppentraining ohne Körperkontakt. „Möglich sind also Übungen für das Konditions- und Krafttraining sowie für das Passspiel und den Torabschluss“, sagt Böhler. Trainingsmaterial wie Hütchen sollen nur die Trainer bewegen, die Bälle sollen von den Spielern nur mit den Schlägern berührt werden. Trainingsmaterial und Leihschläger sind nach den Einheiten zu desinfizieren.

Böhler freut sich auf die Rückkehr aufs Feld. Ob und wann allerdings an einen Spielbetrieb zu denken ist, steht in den Sternen.