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Radrennen des RV Freiweg Serrig: Pfeffer am Würzberg bei Neuauflage

Radrennen : Radrennen in Serrig: Pfeffer am Würzberg

Der RV Serrig organisiert am 10. Juli nach zweijähriger Pause wieder ein Radrennen und es wird größer als vor Corona!

Da wird Pfeffer drin sein beim Radrennen am Serriger Würzberg. Da ist sich Herbert Kirf sicher. Nach zwei Jahren Zwangspause organisiert der RV „Freiweg“ Serrig wieder die Veranstaltung und sogar größer als 2019. „Damals waren wir an Fronleichnam und konnten nicht so früh anfangen. Deshalb gab es keine Kinderrennen“, erklärt Kirf. Am 10. Juli kann der ganze Tag genutzt werden: Vom Seniorenrennen um 9 Uhr bis zum Höhepunkt, dem Rennen der Amateurklasse über 75 Kilometer, zu dem Kirf einige hochkarätige Starter erwartet.

Besonders wichtig ist Kirf, der als Kassierer dem RV Serrig angehört, dass wieder Kinderrennen angeboten werden. Mitmachen können alle Mädchen und Jungen der Geburtsjahrgänge 2007 bis 2015, die in den sogenannten „Fette-Reifen-Rennen“ in den Radsport reinschnuppern wollen. Voraussetzung zur Teilnahme: ein Mountainbike oder Tourenrad sowie ein Radhelm. Die jüngeren fahren fünf, die älteren acht Kilometer. Außerdem ist in der Rennpause gegen 13.10 Uhr ein Laufradrennen für Zwei- bis Fünfjährige geplant. Die Corona-Zeit habe gerade beim Nachwuchs voll ins Kontor geschlagen, erzählt Kirf. Deshalb wolle man mit den Schnupperrennen auch wieder für den Radsport im Verein werben.

Dass der Spaß macht und erfolgversprechend sein kann, zeigen zwei der Serriger U-19-Fahrer. Für Tim Harig und Fabian Weidert wird das Heimrennen eine besondere Herausforderung. Im Juniorenrennen treten sie um 10.10 Uhr über 25 Runden über insgesamt 40 Kilometer an. „Sie werden auf starke Konkurrenz aus der Pfalz und Luxemburg treffen“, ist sich Kirf sicher. Besonders Weidert kann aber selbstbewusst auf den Heimvorteil auf dem 1,5-Kilometer-Rundkurs vertrauen. Am letzten Juni-Wochenende gewann er beim Grandprix Fambeck in Frankreich das U-19-Juniorenrennen über 80 Kilometer.

Auch im Amateurrennen zum Abschluss der Veranstaltung (Start 16.10 Uhr) über 75 Kilometer hat der Ausrichterverein ein heißes Eisen im Feuer: Jannik Harig. Mit Andreas Fließgarten (RV Roschbach/Team Möbel Ehrmann), der im Mai beim Großen Preis der Stadt Trier den sechsten Platz belegte, hat sich der Sieger von 2019 angesagt. Außerdem erwartet Kirf Fahrer aus Luxemburg, Frankreich und dem rheinland-pfälzischen Kern-Haus-Team. Von den ausgelobten Sieg- und Sprintprämien sei man mindestens so gut aufgestellt, wie der Große Preis von Trier, sagt Kirf.

Die Rennstrecke ist wie bereits 2019 ein 1600 Meter langer Rundkurs im Wohngebiet „Am Würzberg“ und über angrenzende Wirtschaftswege. Weil die Strecke bis zu 45 Mal (Amateure) durchfahren wird, habe Zuschauer das Geschehen jederzeit im Blick.