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Radrennen: Großer Preis in Trier - Tempohatz zwischen Porta Nigra und Dom​

Radsport : (Fotos) Großer Preis in Trier: Tempohatz zwischen Porta Nigra und Dom

Beim 2. Großen Preis der Stadt Trier bietet der ausrichtende Radsportverein Schwalbe Trier neben dem reinen Sport auch ein umfassendes Rahmenprogramm für Groß und Klein. Impressionen von den ersten Runden:

Am heutigen Sonntag verwandelt sich die Trierer Innenstadt in einen 1,2 Kilometer langen Rennparcours. Vorbei an Porta Nigra, Trierer Dom und Rindertanzplatz sind es keine Anstiege, die den Kurs so selektiv machen, sondern die ständig wechselnden Untergründe zwischen gut asphaltierten Abschnitten und Pflastersteinanteilen, die den Fahrern alles abverlangen werden. „Es ist eigentlich komplett verrückt, denn die Idee gibt es schon ewig. Es hat aber bislang niemand geschafft, das umzusetzen. Und ihr macht das jetzt“, äußerte sich jüngst auch der in Trier geborene Radprofi Miguel Heidemann (Team B&B Hotels KTM) zu der besonderen Rennveranstaltung.

Das Orga-Team um Luis Sanktjohanser hat über Monate hinweg an einem komplexen Veranstaltungskonzept gefeilt, was von der Anwohnerinformation bis zum Dixi-Klo alles umfasst und von der Stadtverwaltung als „vorbildlich“ eingestuft wurde. „Wir können dabei alles aus eigenen Reihen stemmen. Das heißt, dass viele Mitglieder nicht nur Rennen fahren, sondern auch als Streckenposten oder beim Auf- und Abbau mit anpacken“, so Sanktjohanser.

Aus sportlicher Sicht waren zuletzt rund 170 Fahrer in die Listen der einzelnen Rennklassen eingeschrieben. Im Hauptrennen der KT-Elite (Start 16.15 Uhr) werden namhafte Teams wie Kern-Haus um Mitfavorit Dominik Ivo, Colonia Kids (Alexander Weifenbach) oder das Team Möbel Ehrmann (Andreas Fließgarten) an den Start gehen. Auch Colin Heiderscheid (Team Leopard Pro Cycling) wird erwartet. Die ersten drei der Rennen dürfen sich über einen Pokal aus original Trierer Kopfsteinpflaster freuen.

Nicht minder umkämpft werden die Platzierungen im Amateur-Rennen sein (14.55 Uhr), bei dem etwa zehn Fahrer des Ausrichters RV Schwalbe die Vereinsfarben repräsentieren werden. Vereinsmitglied Marian Pohlenz, der im Trikot des Teams Wheelsports Metropol Racing unterwegs ist, wird als großer Favorit gehandelt.

Auch aufgrund der Absage eines Rennens in Nordrhein-Westfalen wird mit etlichen Nachmeldungen gerechnet, die vor Ort in der Simeonstraße noch bis kurz vor Rennbeginn möglich sind. Dies gilt auch für das Hobby-Rennen (Start 14.10) für alle Radsportler über 18 Jahre ohne Rennlizenz.

 Der 2. Große Preis der Stadt Trier wird auf einem 1,2 Kilometer langen Kurs im Zentrum gefahren.
Der 2. Große Preis der Stadt Trier wird auf einem 1,2 Kilometer langen Kurs im Zentrum gefahren. Foto: radsport Trier

Auf dem Hauptmarkt bietet eine große LED-Video-Wall (mit Youtube-Livestream) einen Überblick auf das gesamte Rennen und man kann sich ganztägig im Loft-Fun-Park austoben, während für die kleinen Zuschauer eine Hüpfburg bereitsteht.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Radrennen in Trier: Eindrücke vom Grand Prix in der Moselstadt