1. Sport
  2. Sport aus der Region

Rallye-Revival 1972​: Ein Stück Olympia-Geschichte in der Vulkaneifel​

Rallye-Revival 1972 : Ein Stück Olympia-Geschichte in der Vulkaneifel

Beim Revival der Olympia-Rallye 1972 macht der Tross mit 197 historischen Fahrzeugen und Fahrer-Ikone Walter Röhrl am Donnerstag, 11. August, auch in der Region Trier Station.

Wenn ausgerechnet er diese Feststellung trifft, wer wollte dann noch an deren Wahrheitsgehalt zweifeln: „Die Olympia-Rallye war die schönste und tollste Rallye, die Deutschland jemals sah und wohl auch jemals sehen wird“, sagt ,Legende‘ Walter Röhrl, dessen Stern genau dort vor 50 Jahren aufgegangen war. 417 Teams waren vom 13. bis 19. September 1972 quer durch Deutschland unterwegs – von den Stätten der Segel-Wettbewerbe an der Ostsee bis zum Olympiastadion in München. Die Strecke: 3371 Kilometer.

Nun gibt’s das ,Revival‘ dieser Rallye. Ab Montag, 8. August, bis Samstag, 13. August, sind 197 Starter in historischen Fahrzeugen unterwegs – und wie damals kommt der Tross auch wieder durch die Region Trier.

Walter Röhrl, vierfacher Monte-Sieger und zweimalige Rallye-Weltmeister, und viele weitere Stars von damals sind in der kommenden Woche bei der Neuauflage des historischen Spektakels dabei. Wieder geht es quer durch die Republik.  Damals, 1972, machte die blecherne Armada am Nürburgring Station. Nun rollen die Fahrzeuge erneut durch die Eifel. Am kommenden Donnerstag, auf der vierten Etappe des Olympia-Rallye-Revival 1972, ist es so weit: Um 6.31 Uhr verlässt das erste Fahrzeug die Motorworld in Köln.  Nach 136 Kilometern erreicht der Tross von Beinhausen und Darscheid kommend die Kreisstadt Daun. Über Mehren (erstes Fahrzeug 9.42 Uhr) und Gillenfeld (9.54 Uhr) geht es durch die Vulkaneifel über Bad Bertrich (10.21 Uhr), Reil (10.36 Uhr) und Zell (10.50 Uhr) zum Flugplatz-Kurs nach Pferdsfeld bei Sobernheim im Hunsrück (11.59 Uhr).

Der mittlerweile 75-jährige Porsche-Repräsentant Röhrl, in dessen Sog Größen wie der Europameister von 1979, Jochi Kleint, oder Ex-Meister Harald Demuth unterwegs sein werden, wird an dem Tag durch die Eifel- und Mosel-Region das ganze Spektrum seiner früheren Top-Fahrzeuge aller Hersteller präsentieren. Für Opel ist diese „Auferstehung“ ein besonderes Ereignis. Röhrl wird am kommenden Donnerstag auch jenen Opel Ascona 400 lenken, mit dem er vor 40 Jahren Weltmeister geworden war.

Mit der Startnummer 1 wird sich ein 90 PS starker Porsche 356 A 1600 aus dem Jahr 1957, gefahren vom Duo Frank Frankenberg/Roberto di Conego, ins Getümmel stürzen.  Längst vergessene Fahrzeuge wie ein Volvo Amazon, ein Austin Healey 3000 MK III, ein Leyland Innocenti Mini Cooper oder ein Ford Capri RS 2600 wurden in den vergangenen Wochen und Monaten in liebevoller Kleinarbeit von ihren Besitzern restauriert und für das Erbe der Olympia-Rallye aufgebaut.

Auf dem Weg von Kiel nach München werden auch viele karitative Engagements angestoßen und unterstützt.

Weitere Infos zu Fahrzeugen, Teilnehmern und Streckenführung gibt’s online: www.olympiarallye72.com