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Regionalliga-Aufstieg: Eintracht Trier erwägt Schiedsgerichtsklage

Aufstieg in die Fußball-Regionalliga : Eintracht Trier: Schiedsgericht als mögliche Option

Wird’s doch noch was mit dem Regionalliga-Aufstieg oder muss sich Eintracht Trier auf ein weiteres Jahr in der Fußball-Oberliga einstellen? Die Moselaner beraten über das weitere Vorgehen.

Bislang sind die Bemühungen der Top-Vereine aus den Fußball-Oberligen Rheinland-Pfalz/Saar, Baden-Württemberg und Hessen, trotz der Absage der Regionalliga Südwest GbR doch noch aufsteigen zu dürfen, nicht von Erfolg gekrönt. Beschwerden von Eintracht Trier und Wormatia Worms wurden abgewiesen (wegen Nicht-Zuständigkeit des Regionalliga-Berufungsgerichts), beantragte einstweilige Verfügungen der Stuttgarter Kickers und des SGV Freiberg dürften vom Landgericht Stuttgart am 11. Juni endgültig zurückgewiesen werden.

Was tun? Eintracht Trier hat nach Auskunft von SVE-Justiziar Alexan­der Bergweiler noch keine finale Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen. Die Bereitschaft jedoch, weiterhin den Klageweg zu beschreiten, sei ungebrochen. Im Raum steht eine Schiedsgerichtsklage. Hierbei benennen die beteiligten Parteien (also Verein und Regionalliga) eigene Schiedsrichter (also Rechtsanwälte) und führen das Verfahren dann in Eigenregie.

Zuletzt hatte die Eintracht stets betont, es allen Fans, Mitgliedern, Partnern, Sponsoren und Spielern schuldig zu sein, „jedes uns mögliche Mittel auszuschöpfen, um den Aufstieg in die Regionalliga zu erreichen“.