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Rekordzahlen bei den Saarburger Reitertagen​

Reitsport : Rekordzahlen bei den Saarburger Reitertagen

Mehr als 1300 Helferstunden, 18.000 Fotos, 600 Kilo Pommes für die Verpflegung der Besucher und Beteiligten sowie mehr als 1700 Nennungen: Die Reitsportgemeinschaft Saarburg blickt auf die größte Veranstaltung der vergangenen zwei Dekaden in der Vereinsgeschichte zurück.

Bei den 57. Saarburger Reitertagen wurden an allen vier Tagen Rekordzahlen verzeichnet – sportliche und außersportliche. Für die ausrichtende Reitsportgemeinschaft war dies ein gutes Zeichen für den Neustart nach zwei Jahren Corona-Pause. Das Reitturnier bildet die Basis für die Jugend- und Sportförderung – zukünftig auch mit Reitschulbetrieb in der neu gebauten Reithalle und auf den Plätzen im Reitstadion.

Am ersten Turniertag zeigten Nachwuchs-Reiter ab vier Jahren ihre Fortschritte.  Familienangehörige und Pferdefreunde spendeten Applaus für die ersten Turnierschritte der jüngsten Teilnehmer, zum Beispiel für Loni Wagner (vier Jahre, RSG Saarburg) mit ihrer Mutter Nadine für den Sieg in der Führzügelklasse.

Am sogenannten ,Jungpferde-Freitag‘ wurden Spring- und Dressurpferde bis sieben Jahren durch Richter auf ihr Talent für den Leistungssport hin geprüft. Besonders in der höchsten Jungpferde-Prüfung der Klasse M im Springen überzeugte Kavalier PL, der von Alan Kelly vorgestellt wurde und knapp vor Kara Catch mit Hans-Günter Klein und Easter Flip du Gibet unter Franco Martinez den Sieg für sich verbuchte.

Am Wochenende fanden traditionell die Dressur- und Springprüfungen bis zur schweren Klasse statt. In der Dressur hatten die Damen in allen Prüfungen eine Nasenspitze vorn. In der Klasse M am Samstag gewann Marion Janetzky-Stroh mit Coeur J vor Lisa Scheid und Kyra Ciglar. Am Sonntag zeigte sich das Pferd Fürst von der Ohe unter Tina Colbus leichtfüßig und elegant. Sie überzeugten die Richter in der höchstdotierten Dressurprüfung von sich und gewannen.

Rekordzahlen bei den Saarburger Reitertagen​
Foto: privat

Im Springen der schweren Klasse um den Preis der Stadt Saarburg und der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell entschieden vier Zehntelsekunden über den Sieg. Armin Scherrmann und seine Stute Cirabelle konnten Anne Sophie Selbach ganz knapp schlagen. Tags darauf führte allerdings an Selbach kein Weg vorbei: Sie gewann die bisher höchsten Preisgelder der Saarburger Reitertage-Historie, gestiftet durch den Schirmherrn Leslii. In einem spannenden Stechen war ein Wimpernschlag von zwei Zehntelsekunden ausreichend, um Alan Kelly (Platz zwei mit Jendy S) und Armin Scherrmann (Platz drei mit seinem Vortages-Siegerpferd Cirabelle) hinter sich zu lassen.

Im Rahmenprogramm war besonders die Fohlenschau sehr gut besucht. Manfred Wagner (Irsch) und Alfred Kohn (Vierherrenborn) präsentierten fünf herausragende Fohlen hiesiger Züchter des Pferdezuchtverbands Rheinland-Pfalz-Saar.