1. Sport
  2. Sport aus der Region

Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Die Dolphins Trier müssen sich in Geduld üben

Rollstuhlbasketball : Die Dolphins Trier müssen sich in Geduld üben

Der Start in der Bundesliga wird verschoben. Wie die Moselaner damit umgehen – und was sie in der neuen Saison planen.

Die Rollstuhlbasketballer der Dolphins Trier müssen sich in Geduld üben. Der ursprünglich für 26. September geplante Saisonstart in der Bundesliga fällt flach. Auftakt soll nun gut einen Monat später am 31. Oktober sein. Darauf haben sich die Erstliga-Clubs in einer Videokonferenz verständigt. „Wir müssen wegen Corona vorsichtig sein, da unter uns Spielern sowie unter den Zuschauern in größerem Maß Risikogruppen vertreten sind. Zudem geht es um eine Gleichbehandlung. In Bayern zum Beispiel können Vereine zurzeit wegen Corona-Vorgaben nur eingeschränkt trainieren“, berichtet Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan.

„Die Entscheidung der Vereine stellt in der aktuellen Situation die beste und verantwortungsvollste Lösung dar“, erklärten Christoph Küffner und Laura Löffler, die Vorsitzenden des Fachbereichs Rollstuhlbasketball des Deutschen Rollstuhlsportverbands.

Ob es Ende Oktober losgeht, ist derweil angesichts des ungewissen Infektionsgeschehens in Deutschland, noch nicht zu 100 Prozent sicher. „Wir hoffen, dass wir dann endlich starten können“, sagt Passiwan, der die Vorbereitung mit den Dolphins an die neuen Begebenheiten anpasst. Nachdem das Team zuletzt das Pensum auf vier bis sechs Trainingseinheiten pro Woche erhöht hatte, wird der Umfang nun bis Ende des Monats wieder auf drei Einheiten reduziert.

Trotz des geplanten späteren Starts soll die reguläre Saison Ende März 2021 enden. Unter anderem sind laut Passiwan Doppelspieltage an zwei Wochenenden vorgesehen. Ob es nach der Hin- und Rückrunde der zehn Teams umfassenden ersten Liga zu Playoffs kommen und ob es Absteiger geben wird, sei derweil noch offen.

Ihre Heimspiele wollen die Dolphins unterdessen in der Arena Trier austragen – meist im Doppelpack mit Partien des Basketball-Zweitligisten Gladiators Trier. Passiwan: „Wir haben ein Hygienekonzept vorgelegt. Laut Liga sieht es gut aus. Wenn wir grünes Licht für die Arena bekommen, würden wir an Spieltagen der Gladiators dort viereinhalb Stunden vorher spielen.“