Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Trierer feiern fünften Sieg. Gegen Zwickau machen sie es unnötig spannend.

Rollstuhlbasketball-Bundesliga : Dolphins bleiben auf Playoff-Kurs

Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Trierer feiern fünften Sieg. Gegen Zwickau machen sie es unnötig spannend.

Jetzt wird’s also doch noch deutlich – das dürften sich viele Dolphins-Fans zu Beginn des letzten Viertels im Heimspiel gegen die Rollers Zwickau gedacht haben. Gerade hat Diana Dadzite das 61:43 erzielt. Aber ganz abschütteln lassen wollen sich die Sachsen dann doch nicht. Zwei Minuten vor Schluss sind die Zwickauer wieder bis auf sieben Punkte dran – aber enger wird es nicht mehr. Mit dem 75:66 (34:30) festigen die Trierer ihren Platz in den Top vier der Tabelle. Für Spielertrainer Dirk Passiwan war es ein „Arbeitssieg gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze“. Die Doneck Dolphins hatten lange Zeit Probleme, die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. In der ersten Halbzeit wechselte die Führung mehrfach. Mit einem 34:30 ging es in die Kabine. Und erst im dritten Viertel präsentierten sich die Trierer so, wie es sich Passiwan vorstellt: „Wir haben uns lange schwer getan gegen einen starken Gegner. Erst mit der Press-Verteidigung im dritten Viertel haben wir zu unserem Spiel gefunden. Am Ende haben wir es dann unnötig spannend gemacht“, sagte der Topscorer der Trierer (34 Punkte). Bei den Dolphins spielte die Startformation fast komplett durch. Jack Davey und Matthias Heimbach ersetzten Correy Rossi und Ryan Wright nur für je dreieinhalb Minuten. Der Amerikaner Wright war gegen Zwickau gut drauf – er hatte die beste Wurfquote und machte insgesamt 19 Punkte. Für die Dolphins geht es am Samstag mit einer Pflichtaufgabe in Köln bei den noch sieglosen 99ers weiter.

Dolphins Trier: Passiwan 34, Wright 19, Dadzite 17, Rossi 2, Beijer 2, Davey 1. Zwickau, beste Schützen: Skucas 37, Ciaplinskas 10, Kenyon 10